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Hoffnungslicht am Kirchturm in Weilheim

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Von: Sofia-Leonie Wiethaler

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Hoffnungslicht am Kirchturm Weilheim
Die Installation „Hoffnungslicht“ ist momentan in Weilheim zu sehen. © Wiethaler

Weilheim – Die Hoffnung nicht verlieren, positiv bleiben und weiterhin darauf vertrauen, dass wieder bessere Zeiten kommen.

Gerade in der aktuellen Situation fällt das oft nicht leicht. Eine Art Zeichen der Hoffnung schickte nun der Lichtkünstler Philipp Geist zusammen mit dem Lichtkunstverein Weilheim. Seine Installation „Hoffnungslicht“ ist wahrscheinlich bis Ende November zu sehen. Sie wird von 17 bis 22 Uhr in einer etwa 40-minütigen Schleife auf den Kirchturm von Mariae Himmelfahrt projiziert.

Man habe sich bewusst für so einen langen Film entschieden, erklärte Florian Lechner, derzeit zweiter Vorsitzender des Vereins und maßgeblich an Planung und Aufbau beteiligt. So könnten auch Passanten, die öfter am Kirchturm vorbei gehen und dort nur kurz verweilen, immer wieder etwas Neues entdecken. In der Installation wurden auch Wörter verwendet, die im vergangenen Jahr von Weilheimer Bürgern eingereicht wurden.

Die Technik für das „Hoffnungslicht“ sei zum Glück recht einfach zu bedienen und könne vom Verein gestartet werden, sagte Lechner. Lichtkünstler Geist war nämlich nur drei Tage vor Ort, um alles aufzubauen und einzurichten. Ein riesen Vorteil sei zudem, dass der benötigte Beamer einen wettergeschützten Platz habe, berichtete Lechner weiter. Nur so könne man die Installation über eine längere Zeit zeigen.

Was die Resonanz aus der Bevölkerung angeht, konnte sich der zweite Vorsitzende bereits über mehrere positive Rückmeldungen freuen. Jeder, der am Kirchturm vorbei laufe, bleibe stehen. Außerdem hätten ihm einige Leute erzählt, dass sie extra für die Installation nach Weilheim gefahren seien. Somit ist der Plan, den Menschen auch in schwierigen Zeiten ein „Hoffnungslicht“ zu schicken, gelungen.

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