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Krankenhäuser Weilheim und Schongau operieren nur Notfälle

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Krankenhaus Operation
Medizinisch dringliche Operationen sind von der Anordnung jedoch nicht erfasst © Bildagentur PantherMedia / Cancerus

Weilheim/Schongau – Planbare und aufschiebbare Operationen werden in den Krankenhäusern Weilheim und Schongau weiterhin nicht durchgeführt. Die Anordnung dazu kam von der Oberbayerischen Regierung.

Im Hinblick auf die weiterhin angespannte Lage hat die Regierung von Oberbayern 76 Kliniken dazu verpflichtet, weiterhin von sämtlichen unter medizinischen Aspekten aufschiebbaren stationären Behandlungen abzusehen. Dazu gehören auch die Krankenhäuser in Weilheim und Schongau. Die bereits im November 2021 getroffenen Anordnungen, die zunächst bis 10. Januar befristet waren, werden damit vorerst bis einschließlich 31. Januar verlängert. Sie gelten sowohl für 57 Covid-19-Schwerpunktkrankenhäuser (Stufe 3a des Notfallplans zur Corona-Pandemie) als auch für 19 Kliniken, die zuvor Covid-19-Patienten nicht oder nur untergeordnet (Stufe 3b) behandelt hatten.

Oberstes Ziel bleibe es, stationäre Kapazitäten für die Versorgung aller Notfall- und Intensivpatienten sicherzustellen, heißt es in einer Pressemitteilung der Regierung. „Die Anordnungen sind weiterhin notwendig, weil nach wie vor ein hoher Belegungsdruck für Intensivbetten, die in Oberbayern derzeit zu rund 90 Prozent ausgelastet sind, zu verzeichnen ist. Zugleich steigen aktuell insbesondere aufgrund der Virusvariante Omikron die Infektionszahlen wieder deutlich an.“ Auch wenn in der aktuellen Phase die Schwere der Krankheitsverläufe bei mit der Omikron-Variante infizierten Personen nicht abschließend beurteilt werden können, „ist doch insbesondere in Hotspots eine deutliche Zunahme der Hospitalisierung feststellbar“.

Medizinisch dringliche Operationen wie zeitkritische Herz- oder Tumor-Operationen sind von der Anordnung weiterhin nicht erfasst. Über die medizinische Dringlichkeit entscheiden die behandelnden Ärzte. Soweit aufgrund der Anordnungen bereits geplante Behandlungen abgesagt werden müssen, werden die betroffenen Patienten darüber von den jeweiligen Krankenhäusern informiert.

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