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Neue Ausstellung im Stadtmuseum Weilheim

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Von: Ursula Gallmetzer

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Vernissage Kunstforum Weilheim
Bestaunten bei der Vernissage des Kunstforums die Exponate der neuen Ausstellung im Stadtmuseum (v.li.): Kulturreferentin Ragnhild Thieler, Vereinsvorsitzender Stefan König, Landrätin Andrea Jochner-Weiß und Museumsleiter Tobias Güthner. © Gallmetzer

Weilheim – Trotz Corona-Beschränkungen lassen sich die Mitglieder des Kunstforums nicht entmutigen: Sie haben in den letzten Monaten an neuen Werken gearbeitet, die seit Samstag im Stadtmuseum zu sehen sind.

Was ist ein Zuhause? Geht es um ein Gebäude, eine Lebensart, um ein Gefühl? Unter dem Motto „Home sweet Home“ haben sich 29 Künstler*innen diese Fragen gestellt. Die Ergebnisse sind vielschichtig und abwechslungsreich.

Am Samstag wurde die neue Ausstellung im Stadtmuseum im kleinen Kreis eröffnet. Eine „interessante Mischung“ versprach Stefan König, der vor Kurzem sein Amt als Vorstand des Kunstforums angetreten hat. Vom Aquarell bis zur Bronze sei alles dabei und auch thematisch sei das Thema ganz unterschiedlich umgesetzt worden: „Von schöner wohnen bis zum Obdachlosen im Karton“, erläuterte König, sei alles dabei.

Wichtig, so der Vereinsvorsitzende, sei es gerade durch die Erschwernisse während der Pandemie, die Kunst wieder sichtbarer zu machen. Deshalb sei auch trotz der 2Gplus-Regelung die Entscheidung für die Ausstellung gefallen, die bis Samstag, 26. Februar, zu sehen ist. Geöffnet ist von Dienstag bis Samstag von 10 bis 17 Uhr. Ein weiterer Baustein, um in die „Wertschätzung für die Kunst in die Gesellschaft hineintragen“ zu können, sei der kürzlich eingerichtete „Zwischenraum“ in den früheren Stöppel-Verkaufsräumen. Dort haben Kunstforum, Lichtkunstverein und Stadtmuseum gemeinsam die Möglichkeit, sich darzustellen. „Hier können wir Präsenz zeigen“, freute sich König in seiner Ansprache über die neue „zentrale Anlaufstelle für Kulturschaffende“.

Als einen Glücksfall bezeichnete auch Ragnhild Thieler diese neue Möglichkeit. „Kunst muss weiterleben“, so der Appell von Weilheims Kulturreferentin. „Die Kunst ist wie ein Lebensmittel. Wir brauchen sie und müssen sie hegen und pflegen“, zeigte sie sich glücklich darüber, dass die Ausstellung im Stadtmuseum stattfinden kann.

Dessen Hausherr Tobias Güthner war ebenfalls zuversichtlich, dass die neuen Exponate viele Menschen anziehen werden. Da der Umbau im Museum noch läuft (wir berichteten), sei er gerade dabei, alternative Angebote zu planen. Eine Museumssprechstunde zum Beispiel, bei der jeder, der interessante Objekte besitz, sie vom Fachmann begutachten lassen kann. Auch könnten sich die Bürger*innen bei dieser Gelegenheit über die Bauarbeiten im Museum informieren. Wann genau die Sprechstunde stattfindet, wird demnächst bekannt gegeben.

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