2012 wird nicht so gut wie 2011

Landkreis - Die Betriebe im Landkreis blicken trotz allem zuversichtlich in das neue Jahr. Das ergab eine Umfrage der Heimatzeitung.

Herbert Klein, Vorsitzender der Industrie- und Handelskammer Landsberg-Weilheim-Schongau ist skeptisch und gibt eine „eher verhaltene“ Prognose ab: „Die Euphorie von 2011 ist verflogen.“ Die weitere Entwicklung sei von der globalen Wirtschaftslage und der Euro-Unsicherheit abhängig. Es müsse aber zwischen den verschiedenen Branchen unterschieden werden. „Während es im Bereich der Dienstleistungen ganz gut läuft, muss die Industrie mit weniger Aufträgen rechnen. Auch der Einzelhandel erwartet eher sinkende Umsätze“, so Klein. Für „Agfa Peißenberg“ (414 Mitarbeiter), wo er Werkleiter ist, machte Klein diese Prognose: „Unsere Beschäftigten sind weiter ausgelastet, so dass wir niemanden entlassen müssen.“

Eine ähnliche Erwartungshaltung hat auch Stefan Zirngibl, Kreishandwerksmeister im Landkreis. Das eher milde Wetter sei vor allem für den Bau „luxuriös“. Auch die positiven Ausbildungszahlen werden sich laut Zirngibl 2012 fortsetzen. Der Trend hänge aber ganz stark von der „politischen Großwetterlage“ ab: „Verschlimmert sich die Finanz- und Bankenkrise trifft das auch - nach einer gewissen Zeitverzögerung - das Handwerk. Wir hoffen einfach, dass dieser Kelch an uns vorüber geht.“

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