Ärzte fordern adäquate Bezahlung der ambulanten Versorgung

Penzberg - Um ihren Protest öffentlich zu machen, hat die Ärzteschaft aus Penzberg und Umgebung zu einer Podiumsdiskussion eingeladen. Sie fordern mehr Transparenz im Gesundheitssystem.

Die Ärzteschaft aus Penzberg und Umgebung hat am Dienstagabend im Rahmen einer Podiumsdiskussion noch einmal deutlich gemacht, was sie von der Gesundheitsreform halten. Sie wollen, dass die ambulante Versorgung wieder adäquat bezahlt wird.

Bei der Diskussion war unter anderem der Chef der Kassenärztlichen Vereinigung Bayern, Axel Munte, zugegen. Er sagte, an die Krankenkassen gewandt, dass mit einer realtiv kleinen Summe Frieden geschaffen werden könnte.

Die Ärzte forderten mehr Transparenz im Gesundheitssystem. Außerdem warfen sie der Politik vor, die Fachärzte zurückdrängen zu wollen.

Dass die Budgetierung der Versorgungskosten auch bei den Patienten angekommen ist, merkte man daran, dass sich eine Frau aus dem Publikum meldete. Sie gab an, regelmäßig eine optimale Behandlung zu benötigen. Diese zu bekommen, sei für sie jedoch mittlerweile sehr schwierig. "Wie soll mich mein Arzt optimal behandeln, wenn er es nicht bezahlt bekommt", fragte sie.

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