Angerbach: Gemeinsam zur "optimalen Lösung"

Weilheim - Der Weg für den Hochwasserschutz am Angerbach scheint frei: Am 31. März wollen Weilheims Stadtrat und Eberfings Gemeinderat eine Lösung mit drei Rückhaltebecken beschließen.

Nach Vorgesprächen mit Vertretern der Gemeinde Eberfing Ende Januar votierte Weilheims Bauausschuss bereits einstimmig für eine der zahlreichen Varianten - mit Rückhaltebecken am Ramseer Bach vor Eberfing, bei Marnbach und in Weilheim. Bürgermeister Markus Loth (BfW) sprach von einer „optimalen Lösung“ mit „vertretbaren Mehrkosten“, Uta Orawetz (CSU) freute sich über eine „deutliche Reduzierung“ der Dammhöhe bei Marnbach. CSU-Kollege Klaus Gast, Ortsreferent für Marnbach, war wichtig, dass das geplante Marnbacher Becken „nach draußen geschoben“ wurde und so eine Gefährdung der Häuser auszuschließen sei. Vor allem von Marnbacher Bürgern hatte es bis dato Kritik an den Plänen zum Hochwasserschutz gegeben. „Noch mehr kann man den Leuten nicht entgegenkommen“, befand BfW-Sprecher Dr. Norbert Vidal – und verwies auf den „Schutz für 4000 Haushalte“ in Weilheim. Das umstrittene Rückhaltebecken bei Gut Sonnenfeld ist in der nun angestrebten Lösung passé.Von den voraussichtlich 8,43 Millionen Euro Gesamtkosten sind rund 3,1 Millionen vor Ort zu schultern.

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