arbeitsmarkt im Februar

Weniger Arbeitslose, mehr offene Stellen

Die Beschäftigungslage im Bereich der   Weilheimer Agentur für Arbeit ist gut. Lediglich Garmisch-Partenkirchen bildet eine Ausnahme.

Landkreis – Der Landkreis Garmisch-Partenkirchen bleibt das Sorgenkind im Bereich der Weilheimer Agentur für Arbeit. Während in den übrigen vier Landkreisen Landsberg, Starnberg, Fürstenfeldbruck und Weilheim-Schongau die Arbeitslosigkeit im Februar gegenüber Januar zumindest leicht zurückgegangenen ist, ist sie im südlichsten Landkreis trotz touristischer Hochsaison erneut angestiegen – auf 4,3 Prozent.

Im Landkreis Weilheim-Schongau ist die Zahl der offiziell registrierten Arbeitslosen marginal auf 2229 zurückgegangen, das entspricht einer Quote von 3,1 Prozent. Laut Agenturbericht haben vor allem Frauen und ausländische Arbeitnehmer wieder auf dem Arbeitsmarkt Fuß fassen können. Im Landkreis sind aktuell 1397 Männer und 832 Frauen als arbeitslos registriert.

Nicht nur der leichte Rückgang insgesamt, sondern auch die kräftige Zunahme bei den offenen Stellen veranlasste Michael Schwankweiler, Chef der Agentur für Arbeit in Weilheim, von einem „stabilen Arbeitsmarkt“ zu sprechen: Gegenüber dem Vormonat sei sowohl die Zahl der neu gemeldeten Arbeitsstellen als auch der Bestand deutlich gestiegen. „Der Stellenbestand liegt sogar um 7,7 Prozent über dem des Vorjahres“, so der Agenturchef.

Deshalb lege die Agentur auch besonderes Augenmerk auf die Unterstützung der Betriebe bei der Rekrutierung von Arbeitskräften und der Gewinnung von Fachkräften. Freie Stellen, die auch bei der Agentur gemeldet sind, gibt es vor allem in den Bereichen „Produktion und Fertigung“ sowie „Gesundheit, Soziales, Lehre und Erziehung“.

Die Agentur weist in ihrem Monatsbericht auch darauf hin, dass bis spätestens 31. März Arbeitgeber mit mindestens 20 Mitarbeitern bei der Agentur und ihren Geschäftsstellen melden müssen, ob und wie viele Schwerbehinderte sie im vergangenen Jahr beschäftigt haben.

Wer weniger als fünf Prozent schwerbehinderter Menschen beschäftigt, muss laut Gesetz eine Ausgleichsabgabe zahlen, deren Höhe sich nach der Quote im Betrieb richtet.

Johannes Thoma

Rubriklistenbild: © dpa

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