Arbeitsmarkt: Zeichen stehen auf Aufschwung

Weilheim - Weniger Arbeitslose, mehr Arbeitsstellen: Die Zeichen im Arbeitsamtsbezirk Weilheim stehen weiter auf Aufschwung, so die Agentur für Arbeit.

Nach dem Krisenjahr 2009 habe sich der Arbeitsmarkt deutlich stabilisiert, 2011 sei mit einer weiteren Belebung zu rechnen, so Ferdinand Pilzweger, Vorsitzender der Geschäftsführung. In ihrem Jahresrückblick auf 2010 meldet die Agentur im Durchschnitt knapp 6000 Menschen, die offiziell als arbeitslos registriert wurden (Quote: 3,6 Prozent).

Der Aufschwung lässt sich vor allem an den Zahlen bei der Jugendarbeitslosigkeit dokumentieren: Im Januar 2010 waren noch 834 junge Menschen unter 25 Jahren als Arbeitslose gemeldet, im Dezember waren es noch 472.

Bei den Geschäftsstellen steht die zuletzt krisengeschüttelte Geschäftsstelle Schongau mit einer Arbeitslosenquote von 3,0 Prozent vor Weilheim, Landsberg und Garmisch-Partenkirchen immer noch am besten da.

Bei den Arbeitslosen tauchen die Männer und Frauen nicht auf, die in einer beruflichen Weiterbildung (596 im Jahresdurchschnitt) waren, einen Zuschuss zur Existenzgründung erhielten (insgesamt 746 im Jahr 2010) sowie diejenigen, die mit einem Altersteilzeitprogramm gefördert werden (insgesamt 211).

Die zweite Hälfte des Jahres 2010 war laut Agenturbericht bereits geprägt vom viel prognostizierten Fachkräftemangel: Man werde alles in der Mach stehende tun, um die Firmen mit dem notwendigen Personal zu versorgen, so Pilzweger abschließend.

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