Das Foto zeigt die Ammer am Mittwoch auf Höhe des Kalkofenstegs in der Schnalzschlucht zwischen Böbing und Peiting. Foto: Werner Schubert

Nach Dauerregen

Bäche und Flüsse schwellen an

Landkreis - Dauerregen ließ am Mittwoch die Bäche und Flüsse im Landkreis Weilheim-Schongau anschwellen.

Landkreis– „Bitte ergreifen Sie Vorsichtsmaßnahmen“: Diese Nachricht veröffentlichten die Stadtwerke Weilheim am Mittwochvormittag für die Anwohner des Angerbachs in der Kreisstadt, nachdem dessen Pegel auf Höhe des Teilungsbauwerks Am Ölschlag auf 82 Zentimeter gestiegen war. Doch das Wasser ging im Laufe des Nachmittags zurück. Ähnlich war der Verlauf bei den neuralgischen Bächen in Peißenberg und Polling.

In Penzberg/Maxkron fing am Vormittag der Wasserspiegel im Binnengraben schlagartig an zu steigen: von 40 Zentimetern auf 1,35 Meter. Penzbergs Feuerwehrkommandant Christian Abt zeigte sich auf Anfrage der Heimatzeitung deswegen nicht beunruhigt. „Wir werden erst ab einem Pegel von zwei Metern per SMS alarmiert“, sagte er.

Die Ammer erreichte in Peißenberg gegen 19 Uhr einen Pegel von 2,20 Metern und damit Meldestufe 2. Meldestufe 2 bedeutet, dass es zu leichten Verkehrsbehinderungen und Überflutungen landwirtschaftlicher Flächen kommen kann. In Weilheim sollte die Ammer laut Hochwassernachrichtendienst Bayern ihren Höchststand gegen Mitternacht mit einem Pegel von 2,70 Meter erreichen.

Laut Auskunft der Wetterbeobachterin Doris Richter vom Observatorium auf dem Hohen Peißenberg fielen von Dienstagabend bis Mittwochabend mehr als 42 Liter Regen pro Quadratmeter. Das ist mehr als ein Viertel der Durchschnittsmenge für den ganzen Juli.  gre/jor

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