Betrug beim Bau des PGZ?

Pähl - Die Staatsanwaltschaft ermittelt im Zusammenhang mit dem Bau des Pfarr- und Gemeindezentrums (PGZ) in Pähl gegen einen Architekten und zwei Vertreter von Baufirmen.

Untreue, Urkundenfälschung und Betrug lauten die Vorwürfe, denen die Staatsanwaltschaft nachgeht. Wie Matthias Nickolai, Pressesprecher der Staatsanwaltschaft in Augsburg, erläuterte, sollen bei einem Projekt im Landkreis Aichach-Friedberg Angebote von Firmen bei der Ausschreibung nach unten korrigiert worden sein, damit sie den Zuschlag bekamen.

Informationen, wie hoch die Angebote der Konkurrenz sind, sollen dabei vom planenden Architekten – verbotenerweise – an bestimmte Betriebe weitergegeben worden sein, die ihrerseits dann ihre Angebote nach unten korrigiert haben sollen. Im Zuge ihrer Ermittlungen in Aichach-Friedberg sind die Fahnder auf das Pähler PGZ gestoßen. Eine Holzbaufirma und der planende Architekt waren nämlich auch beim Bau des Zentrums mit von der Partie. Neben Pähl und Aichach-Friedberg werden von der Staatsanwaltschaft noch drei weitere Fälle untersucht, allesamt in Bayern.

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