AfD-Eklat vor Sachsenwahl: Klage wegen Kandidatenliste gescheitert 

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Deutlich sichtbarer Protest: die Gläubigen nach der Demo bei ihrer Ankunft am Penzberger Bahnhof. Foto: fkn

Bistumsreform: Mehr Demonstranten als erwartet

Landkreis - Viele Katholiken aus dem Landkreis waren in Augsburg bei der Demo gegen die Bistumsreform dabei.

Rund 2500 Menschen waren laut Polizei erschienen, doppelt so viele wie vom Augsburger Initiativkreis „Bistumsreform“ erwartet. „Es ist buchstäblich fünf vor zwölf. Das ist nicht zu spät, aber das ist höchste Zeit, dass der Dialog über die Bistumsreform stattfindet“, forderte Redner Robert Sauter vom Initiativkreis.

Unter den Kundgebungsteilnehmern aus allen Regionen der Diözese waren auch 52 Gläubige aus Penzberg, Habach und Sindelsdorf. „Es war gut“, bilanzierte der Penzberger Pfarrgemeinderats-Vorsitzende Dr. Horst Klima. Die starke Beteiligung hatte ihn überrascht. „Katholiken gehören ja nicht zum demonstrierfreudigen Volk.“ Erfreulich: Jung und Alt seien gemeinsam gegen die Raumplanung der Diözese auf die Straße gegangen. Wie berichtet, sieht diese die Zusammenlegung von Pfarreien, das Verbot von Laiengottesdiensten am Wochenende und die Abschaffung der Pfarrgemeinderäte vor. Dagegen hatten die Penzberger Plakate gemalt: „Hände weg vom PGR“, „Wortgottesfeier auch am Sonntag“ und „Lasst die Kirche im Dorf“ wurden hochgehalten.

Eine Gruppe aus Peißenberg war ebenfalls zum Demonstrieren nach Augsburg gefahren. „Lebendige Gemeinde auch in Peißenberg“ war auf einem Schild in der Menschenmenge zu lesen. Auch die Peißenberger wollten ihrem Unmut über die geplanten Reformen - etwa die Abschaffung der Pfarrgemeinderäte - Luft machen, wie einer Pressemitteilung zu entnehmen ist.

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