Klaus Breil (68) Bundestagsabgeordneterder FDP aus Bernried fkn

Breil: "Ich habe vielen Bürgern geholfen"

Bernried - In wenigen Tagen endet die Zeit für Klaus Breil als Bundestagsabgeordneter der FDP. Im Interview spricht der Bernrieder über das Wahldebakel und seine Bilanz nach vier Jahren.

-Mal ehrlich, können Sie wenigstens ein bisschen nachvollziehen, dass die Wähler bei der Bundestagswahl von der FDP die Schnauze voll hatten?

Nicht nur ein bisschen. Ich kann das genau nachvollziehen. Wir haben nicht deutlich gemacht, was unsere Leistungen waren und unsere Ziele sind. Wir haben nur das Argument benutzt, dass wir garantieren, dass Merkel Kanzlerin bleibt. Es war unverzeihlich, das Parteichef Rösler nach der Landtagswahl gesagt hat „in Bayern ticken die Uhren anders“. Das war eine Desavouierung (Demütigung, Anm. d. Redaktion) der Wähler. Wir haben trotz vollmundiger Ankündigungen nur eine Steuersenkung durchsetzen können. Da ist ein miserabler Eindruck entstanden.

-Was haben Sie persönlich in den vier Jahren für den Wahlkreis erreicht?

Ich glaube, ich habe sehr vielen Bürgermeistern und Bürgern geholfen. Das wurde mir auch immer wieder bestätigt. Firmen habe ich zum Beispiel Förderprogramme vermittelt und bei Krediten unterstützt. Das hat manchmal geklappt, manchmal nicht. Namen kann ich mit Rücksicht auf das Geschäftsgeheimnis natürlich nicht nennen. Ich habe auch geholfen, dass Fördermittel für Elektro-Mobilität in den Landkreis Garmisch-Partenkirchen kommen, da war schon etwas Druck nötig. Eingesetzt habe ich mich für den Bahnhof Weilheim und dafür, dass die Förderung für den Umbau des Bahnhofs Bernried über 2013 möglichst erhalten bleibt. Bürgern habe ich bei Problemen mit der Telekom unter die Arme gegriffen und mich für die Fuchstalbahn eingesetzt.

Das vollständige Interview lesen Sie in der Printausgabe.

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