(v.l.) Dr. Rolf Köhler, Dr. Thomas Waldenmeier, Dr. Michael Grant, Elisabeth Ulmer und Prof. Rudolf Bumm.

Chefarztwechsel mit viel Schwung

Weilheim - Mit Humor aber durchaus auch ernsten Worten fand die Stabübergabe im Bereich "Anästhesie und Intensivmedizin" am Weilheimer Krankenhaus statt.

Das Chefarzt-Duo „Köhler/Grant“ am Weilheimer Krankenhaus in den Ruhestand verabschiedet. Dr. Thomas Waldenmeier wurde als neuer Chefarzt der Anästhesie und Intensivmedizin vorgestellt. Grant begann seinen Dienst in Weilheim 1979. „Damals war hier alles ,basic’“, sagte er mit seinem britischen Akzent. Manchmal habe man sogar Operationen unterbrechen müssen, „weil wir Fliegen und Kakerlaken jagen mussten, und einmal sogar eine Maus“. Aber mittlerweile habe sich das gebessert, das Haus sei über die Jahre hinweg renoviert worden.

Grant bedankte sich auch bei den Schwestern und dem Pflegepersonal und brachte unmissverständlich zum Ausdruck: „Sie verdienen mehr Anerkennung und mehr Geld.“ Sein langjähriger Kollege Dr. Köhler, der 1983 nach Weilheim kam, sagte: „Ich habe mich in Weilheim sehr wohl gefühlt.“ Er sparte jedoch auch nicht Kritik aus. Sein Kollege und er hätten selten Mittagspausen gemacht und hätten oft durcharbeiten müssen. Deshalb wünschte er ihrem Nachfolger Waldenmeier, dass er zusätzliches Personal zu Seite gestellt bekomme. Es müsse in der Intensivstation unbedingt personalmäßig aufgestockt werden.

Ziel des neuen Chefarztes Dr. Thomas Waldenmeier ist es, die Schmerztherapie auszubauen, das Krankenhaus weiter zu stabilisieren und dazu beizutragen, dass das Krankenhaus „noch schwärzere Strahlen“ schreibe.

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