Ein Bild wie dieses wird es in Weilheim nicht noch einmal geben. Es zeigt in der unteren Reihe von links die drei Ordensschwestern, Sr. Arkadia, Oberin Sr. Ildefons, Sr. Wendelgard mit dem ehemaligen Weilheimr Stadtpfarrer und heutigen Direktor der Regens-Wagner-Stiftung Hans Appel. Oben von links: Stadtpfarrer Dr. Ulrich Lindl, Bügermeister Markus Loth, der langjährige Heimleiter Peter Bruchner und dessen Nachfolger Rainer Schlosser. Foto: Clara Gierig

Eine Ordens-Ära ging zu Ende

Weilheim - 126 Jahre wirkten die Schwestern vom Orden des hl. Vinzenz von Paul in Weilheim, jetzt verließen die letzten drei die Stadt.

115 Jahre arbeiteten Barmherzige Schwestern im Weilheimer Krankenhaus, 1978 wechselten sie in das städtische Bürgerheim über. Seither waren sie in der Altenpflege tätig. Doch jetzt, da die drei letzten von ihnen auch alt geworden sind, endet die Tätigkeit des Ordens in Weilheim: Die Schwestern ziehen selbst ins Altenheim, und zwar nach Dießen.

Sowohl die kirchliche als auch die politische Gemeinde würdigten das Wirken der Schwestern. Waren sie doch, wie Bürgermeister Markus Loth sagte, bei den Bewohnern des Altenheims wie bei dessen Mitarbeitern gleichermaßen beliebt. Zum Abschied überreichte Loth den Schwestern die silberne Münze der Stadt, den Sozialpreis der Stadt hatten sie bereits vor drei Jahren erhalten. Von Stadtpfarrer Dr. Ulrich LIndl erhielten die drei Schwestern je einen Absguss eines Engels aus der Stadtpfarrkirche.

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