Erster Schritt zu zwei neuen Kunstrasenplätzen

Penzberg - Der Bauausschuss hat einen ersten Schritt für den Bau zweier Kunstrasenplätze am Nonnenwaldstadion getan. Lärmschutz und Kosten könnten sich aber noch als Hürden erweisen.

Dem Bauantrag für zwei neue Kunstrasenplätze erteilte der Ausschuss am Dienstagabend einstimmig sein Einvernehmen. Entstehen sollen sie westlich des Hauptplatzes im Penzberger Nonnenwaldstadion. Mit dem Bau will die Stadt möglichst im Oktober beginnen. Bis es so weit ist, müssen jedoch noch Hürden genommen werden.

Laut Lärmschutzgutachten dürfte zum Beispiel der westlichere der zwei neuen Kunstrasenfelder nur eingeschränkt genutzt werden. Diese Einschränkung, so der Beschluss am Dienstag, soll vermieden werden. Was zugleich bedeutet, dass zwingend Lärmschutzmaßnahmen nötig sind. Das Stadtbauamt soll das nun untersuchen. Offen ist dabei die Frage, ob man nur dort einen Lärmschutz für Anwohner vorsieht, wo es das Gutachten vorschreibt, oder ob die Stadt mehr macht. Offen ist auch, ob es ein Wall oder eine Wand wird. Verhindern will die Stadt jedenfalls, dass deshalb der bestehende Bebauungsplan erneuert werden muss. Denn das würde das ohnehin aufwändige Verfahren verlängern und das Projekt auf ungewisse Zeit verzögern.

Ein anderer Punkt dürfte ebenfalls Kopfzerbrechen bereiten: die Kosten. Geschätzt werden sie auf 3,9 Millionen Euro. Hinzukommen wird noch der Lärmschutz – dessen Kosten müssen erst ermittelt werden. Der Stadtrat, so die Empfehlung des Bauausschusses, soll nun das Geld in den Haushalts- und Finanzplänen der Jahre 2009 bis 2011 reservieren – was vor dem Hintergrund einbrechender Steuereinnahmen letztlich eine politische Entscheidung sein wird.

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