Fernwärme für Weilheim

Weilheim - Laut Gutachten lohnt der Aufbau eines Fernwärmenetzes in Weilheim – wenn die geothermischen Bohrungen erfolgreich sind.

Noch steht allerdings nicht einmal fest, wann die vergangenes Jahr aus der „Geothermie Allgäu“ hervorgegangene Firma „Geothermie Weilheim“ mit ihren Bohrungen bei Waitzacker beginnt. Laut Geschäftsführer Martin Gleich sei im Spätsommer damit zu rechnen, berichtete Stadtbaumeister Wolfgang Frank am Montag im Weilheimer Bauausschuss. Doch bei der Regierung von Oberbayern liege noch kein Antrag dafür vor. Die Stadt will jedenfalls gerüstet sein, falls die Bohrungen erfolgreich sind und in der Folge beim Gut Waitzacker ein geothermisches Kraftwerk gebaut wird. Denn dann könnte sie über die private „Geothermie Weilheim“ wohl relativ günstig Erdwärme beziehen – und einen Teil der benötigten Wärmeenergie in der Stadt damit abdecken. Sogar einen recht großen Teil, wie ein Gutachten des Peißenberger Ingenieurs Stefan Sendl ergab: Etwa die Hälfte der Gebäude im Stadtgebiet könnte wirtschaftlich sinnvoll in ein Fernwärmenetz einbezogen werden, meint der Experte. Weil darunter viele Gewerbebetriebe und öffentliche Gebäude sind, wären damit 80 Prozent des Wärmebedarfs in Weilheim zu decken. mr

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