Ein Gedenken an Weilheims Juden

Weilheim - Mit einem Stein auf dem städtischen Friedhof gedenkt die Stadt Weilheim aller ihrer jüdischen Bürger, die von 1933 bis 1945 verschleppt und ermordet wurden
Unter ihnen waren, um nur enige zu nennen, Kaufmannsfamilien wie die Buxbaums und Harburgers, aber auch der Viehhändler Ludwig Kahn. Sie hoffe, so sagte Charlotte Knobloch, die Präsidentin des Zentralrates der Juden in Deutschland, dass der Weilheimer Gedenkstein Anstoß für andere Gemeinden sei. Denn gerade in Oberbayerns hätten in den meisten Gemeinden – sie nannte explizit Garmisch – Juden gelebt, die aber, anders als in Niederbayern, weithin vollkommen in Vergessenheit geraten seien.