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Ein Gedenken an Weilheims Juden

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Nach der Enthüllung des Gedenksteins: Charlotte Knobloch mit dem Künstler Egon Stöckle, Weilheims 1. Bürgermeister Markus Loth und seinem Stellvertreter Ingo Remesch.
Nach der Enthüllung des Gedenksteins: Charlotte Knobloch mit dem Künstler Egon Stöckle, Weilheims 1. Bürgermeister Markus Loth und seinem Stellvertreter Ingo Remesch. © -

Weilheim - Mit einem Stein auf dem städtischen Friedhof gedenkt die Stadt Weilheim aller ihrer jüdischen Bürger, die von 1933 bis 1945 verschleppt und ermordet wurden

Unter ihnen waren, um nur enige zu nennen, Kaufmannsfamilien wie die Buxbaums und Harburgers, aber auch der Viehhändler Ludwig Kahn. Sie hoffe, so sagte Charlotte Knobloch, die Präsidentin des Zentralrates der Juden in Deutschland, dass der Weilheimer Gedenkstein Anstoß für andere Gemeinden sei. Denn gerade in Oberbayerns hätten in den meisten Gemeinden – sie nannte explizit Garmisch – Juden gelebt, die aber, anders als in Niederbayern, weithin vollkommen in Vergessenheit geraten seien.

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