3,11 Meter hoch und 7,92 Meter breit ist der neue Wellstahldurchlass an der Baustelle zwischen Pähl und Wielenbach. An die Halbschale montieren sechs Arbeiter sukzessive weitere Einzelteile – 88 insgesamt und jedes fast fünf Zentner schwer; am Freitag sollen die Stahlbauarbeiten abgschlosssen sein. Foto: Gronau

Geduldsprobe für Autofahrer

Landkreis Weilheim-Schongau - Gleich an drei großen Straßenbaustellen wird im Landkreis Weilheim-Schongau gearbeitet. Sie sind wochen- oder sogar monatelang gesperrt.

Auf drei teils stark befahrenen Straßen im Landkreis Weilheim-Schongau wird derzeit saniert oder neu gebaut, was wochen- oder sogar monatelange Sperren zur Folge hat. Die Autofahrer nehmen die Umwege gelassen in Kauf. Eine Baustelle ist die Staatsstraße zwischen St. Heinrich und der Autobahnhaltestelle Seeshaupt, sie wird auf einer Länge von zwei Kilometern saniert. Seit Montag ist die Strecke zwischen St. Heinrich und Beuerberg bis 9. September komplett gesperrt, weil die Anschlussäste gefräst und neu asphaltiert werden. Die Gesamtkosten betragen mehr als 1 Million Euro. Während die Umleitung über die Anschlussstellen Sindelsdorf/Seeshaupt reibungslos funktioniert, macht die Sperrung der B 472 zwischen der Roßlaichbrücke und Peißenberg gewisse Probleme. Denn die Autofahrer, die eigentlich über die Südspange Weilheim und die B 2 gelotst werden sollen, kürzen, wenn sie ortskundig sind, über Polling ab. Dort hat das Verkehrsaufkommen laut Bürgermeister Helmut Böhm deutlich zugenommen. Das Aufbringen der obersten Deckschicht soll ebenfalls bis 9. September über die Bühne gegangen sein. Seit 12. Juli bis voraussichtlich Mitte September ist die Kreisstraße zwischen Pähl und Wielenbach gesperrt. Für die Pähler Ortsumfahrung wird im Bereich der Kinschbachbrücke der alte Wellstahldurchlass durch einen neuen ersetzt, dann wird über dem Durchlass eine Betonplatte angebracht, die Straße in diesem Abschnitt asphaltiert und werden Schutzplanken erstellt. Die Pähler Umfahrung dürfte nach Auskunft des verantwortlichen Staatlichen Bauamtes Weilheim mit rund 3,9 Millionen Euro zu Buche schlagen.

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