Die Kirche ist Blickfang des idyllisch gelegenen Guts Dietlhofen. „Geistliche Arbeit“ ist auch Teil des Konzepts, das die „Golden Kreuz Mission“ als neue Eigentümerin vorlegte. foto: gie

Große Pläne für Gut Dietlhofen

Weilheim - Große Pläne hat die „Golden Kreuz Mission“ - ein christlich geprägter Verein, der vor allem Hilfsprojekte in Albanien vorantreibt - für das Gut Dietlhofen bei Weilheim.

Im „Masterplan“, den Architekt Helmut Hauser dem Bauausschuss des Weilheimer Stadtrates vorstellte, ist vom Ausbau der (ökologischen) Landwirtschaft samt Hofladen, von einem Restaurant, einem Bildungshaus mit rund 40 Gästezimmern und Physiotherapie-Bereich sowie Räumen für „geistliche Arbeit“ die Rede. Doch soll das Gut, das die „Golden Kreuz Mission“ nach dem Tod von Alfred Wenig erbte, „behutsam“ umgestaltet und umgebaut werden: „Wir wollen nicht irgendwas hinklotzen“, betonte Gerd Seitz als geschäftsführendes Vorstandsmitglied des Vereins. Über einen Zeitraum von zehn bis zwölf Jahren sei an fünf Bauabschnitte gedacht.Was die Genehmigung des Projekts betrifft, wollen Weilheims Stadtratsfraktionen in den nächsten Wochen beraten. Voraussetzung, so Stadtbaumeister Wolfgang Frank nach Vorgesprächen mit dem Landratsamt und der Regierung von Oberbayern, wäre eine Änderung des Flächennutzungsplanes und die Aufstellung eines Bebauungsplanes.

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