Haushaltssperre für Schongau

Schongau - Wegen dramatischer Einbrüche bei der Gewerbesteuer hat Schongaus Bürgermeister Karl-Heinz Gerbl eine Haushaltssperre erlassen.

20 Prozent aller Ausgaben im Verwaltungshaushalt sollen eingespart werden – 290 000 Euro. „Unseren Pflichtaufgaben werden wir natürlich nachkommen“, so Bürgermeister Karl-HeinzGerbl. Zu den Pflichtaufgaben zählt zum Beispiel die Entlohnung der Angestellten. Auch vertraglichen Verpflichtungen sei nachzukommen. Rigoros wird der Rotstift hingegen bei freiwilligen Leistungen angesetzt. Die Einbrüche bei den Gewerbesteuer-Einnahmen sind so schlimm wie erwartet: Geld, das 2008 eingenommen wurde, muss die Stadt jetzt an Unternehmen zurückzahlen, die die in den Strudel der Weltwirtschaftskrise geraten sind. Gerbl spricht von einem Fehlbetrag „im obersten sechsstelligen Bereich“, also eine Zahl, die ein wenig unter dem Millionenbereich liegt

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