Vier Frauen – vier Helferinnen von „Palliahome“ beim Redaktionsbesuch in Weilheim (von links): Claudia Hörbrand, Dr. Ulla Henning, Dr. Beatrix Heimrich, Ulrike Schrott. foto: gronau

Hilfe für Schwerkranke

Weilheim-Schongau - Die Versorgung schwerkranker Menschen im Landkreis wird verbessert: Der Verein „Palliahome“ will sich um die spezialisierte ambulante Palliativversorgung (SAPV) im Landkreis sowie im Raum Tutzing/Feldafing kümmern.

Der von Krankenpflegerinnen und Ärztinnen geführte Verein will dabei eng mit Hausärzten und Pflegediensten zusammenarbeiten und mithelfen, dass schwerkranke Patienten möglichst in ihrer gewohnten Umgebung bleiben können - falls sie das wünschen. Bei der Behandlung dieser Schwerkranken geht es nicht mehr um Diagnostik, sondern in erster Linie um Schmerzlinderung, aber auch um seelischen Zuspruch für sie und ihre Angehörige.

Die Pollinger Hausärztin Dr. Ulla Henning, die auch als Hospizärztin arbeitet, geht davon aus, dass jährlich rund 140 Männer und Frauen für dieses spezielle Angebot in Frage kommen. Für sie richtet der Verein als Träger zum Beispiel einen 24-Stunden-Notdienst ein und stellt eigene „Palliativ-Care“-Fachkräfte an. Voraussetzung für eine Betreuung ist eine Überweisung des Hausarztes, wenn eine palliative Grundversorgung nicht mehr ausreicht.

„Die Gründung des Vereins ist für uns alle eine Herzensangelegenheit“ , sagt Dr. Beatrix Heimrich (Hohenpeißenberg), die wie Henning dem Vorstand angehört und eine Zusatzausbildung zur Palliativmedizinerin gemacht hat.

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