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Es gibt wieder mehr Sperber. Acht Meldungen gab es zu dem Vogel bei „Die Stunde der Wintervögel“. Gerade an den Futterstellen suchen die Sperber im Winter auch in der Nähe der Menschen nach Nahrung. 

"Die Stunde der Wintervögel"

Kohlmeise war die Nummer eins

Landkreis - Bei "Die Stunde der Wintervögel"  machten 492 Teilnehmer aus dem Landkreis mit. Am häufigsten sahen sie die Kohlmeise.

Der Landesbund für Vogelschutz (LBV) freut sich in Bayern über ein Rekordergebnis bei der Mitmachaktion „Stunde der Wintervögel“. Über 26 000 Teilnehmer zählten Anfang Januar über 700 000 Vögel und sahen dabei im Durchschnitt 40 gefiederte Freunde pro Garten. Dabei flog die Kohlmeise unter anderem wegen mehrerer erfolgreicher Bruten auf den Spitzenplatz und ist somit wie im Vorjahr der häufigste Wintervogel in Bayerns Gärten. Im Landkreis Weilheim-Schongau nahmen 492 Personen teil – so viele wie noch nie – und meldeten 12 604 Vögel.

Auch im Landkreis sicherte sich die Kohlmeise, anders als bundesweit, deutlich den Spitzenplatz. Die weiteren Vögel der Top Ten: Haussperling (in Deutschland auf Platz 1), Feldsperling, Erlenzeisig, Blaumeise, Amsel, Buchfink, Grünfink, Gimpel und Elster.

Für ein erfreuliches Ergebnis sorgte der Stieglitz. Der Vogel des Jahres 2016 landete auf Platz 13 und wurde mehr als doppelt so häufig gezählt wie in den Vorjahren. Ursache der Zunahme war der lange Sommer, der auch einigen anderen Vogelarten zu einem höheren Bruterfolg und somit zu mehr Jungvögeln verhalf. Dies führte zu einer Invasion von Erlenzeisigen aus Nord- und Nordosteuropa, so dass der kleine, gelbgrün-gestreiftn Finkenvogel acht Mal mehr gezählt wurde als 2015. Besonders viele wurden im Südosten Bayerns beobachtet, wo es der Erlenzeisig in manchen Landkreisen wie Rosenheim oder Traunstein sogar unter die drei häufigsten Vögel schaffte. Im Landkreis Weilheim-Schongau schaffte es der Erlenzeisig immerhin auf den vierten Platz.

Bemerkenswert waren auch die Beobachtungen von Sperbern (acht Meldungen) und Rotmilanen (zwei Meldungen). Gerade an den Futterstellen suchen Sperber im Winter auch in der Nähe der Menschen nach Nahrung.  Info:

Bezirks- und landkreisgenaue Ergebnisse und Auswertungen finden Sie unter www.stunde-der-wintervoegel.de.

td

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