Krankenhaus-Zukunft in Penzberg: Geduld mit den Zugpferden

Penzberg - In Penzberg sieht man die Zukunft des Krankenhauses wieder vorsichtig optimistisch. Entscheidend wird jedoch das Gutachten sein. Erste Ergebnisse sollen im März vorliegen.

„Ich kann mir nicht vorstellen, dass Penzberg als eine der großen Städte in der Region sein Krankenhaus an eine Fachklinik verliert“, sagt Bürgermeister Hans Mummert. Er sei optimistisch, dass ein Weg gefunden werde, das Krankenhaus zu erhalten.

Offenkundig kein Öl ins Feuer gießen will Landrat Dr. Friedrich Zeller, der im vergangenen Jahr viel Gegenwind aus Penzberg – auch von Bürgermeister Mummert – erhalten hat. Das Penzberger Krankenhaus werde sich ändern, erklärt er auf Anfrage. „Es wird eine Art Spezialisierung geben“, so Zeller. „Wir setzen uns dafür ein, dass möglichst viele der aktuellen Leistungen erhalten bleiben."

Von der Notwendigkeit, Spezialbereiche im Krankenhaus anzusiedeln, spricht auch Bürgermeister Mummert. Als ein gutes Beispiel nennt er die neue Hauptfachabteilung für plastische und Handchirurgie. „Wir müssen Lösungen finden, um die Wirtschaftlichkeit zu garantieren.“ Er warnt allerdings auch: Der Landkreis könne nicht davon ausgehen, dass das Krankenhaus sofort schwarze Zahlen schreibe.

Die Geburtshilfe am Penzberger Krankenhaus soll indes noch bis März 2010 bestehen bleiben. Die Krankenhaus-GmbH verweist auf das Gutachten, das bis dahin vorliegen soll. Ob die Geburtshilfe weiterbestehe sei eine politische Entscheidung, so die GmbH.

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