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Lieber in die Wies als an die "Met"

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Sang schon an „allen wichtigen Theatern“: Franz Hawlata 2007 bei einer Probe für „Die Meistersinger von Nürnberg“ bei den Richard-Wagner-Festspielen in Bayreuth (als Hans Sachs). Kommenden Sonntag ist er Solist in der Wieskirche. foto: dpa
Sang schon an „allen wichtigen Theatern“: Franz Hawlata 2007 bei einer Probe für „Die Meistersinger von Nürnberg“ bei den Richard-Wagner-Festspielen in Bayreuth (als Hans Sachs). Kommenden Sonntag ist er Solist in der Wieskirche. foto: dpa

Landkreis - Wiener Staatsoper, Festspiele Bayreuth, "Met" in New York: Bassbariton Franz Hawlata gehört zu den gefragtesten Sängern seines Fachs. Und singt besonders gern in der Wieskirche.

Am Sonntag, 30. Juni, ist der 49-Jährige, der in Riedering am Simssee lebt, als Solist bei der „Musik im Pfaffenwinkel“ in der Wieskirche zu erleben. Was er dort besonders schätzt, verrät Hawlata im Interview mit der Heiimatzeitung.

„Metropolitan Opera“ in New York oder Wieskirche bei Steingaden - wo ist es schöner zu singen?

Franz Hawlata: Natürlich in der Wieskirche! Bedeutender ist es vielleicht in der „Metropolitan“, aber in der Wies ist es viel schöner.

Was bedeutet Ihnen Brahms’ „Deutsches Requiem“? Wissen Sie, wie oft Sie es schon gesungen haben?

Franz Hawlata: Ich schätze mal, so etwa 40 bis 50 Mal... Jedes Stück dieser Preisklasse hat seine eigenen Reize. Ich mag diese nordisch-kühle Art von Glauben, die darin zum Ausdruck kommt, ganz gern. Und das ist eine Super-Kombination mit dem Barock der Wieskirche.

Der Chor dieser Aufführung besteht im Wesentlichen aus Laien. Ist das für Sie als Solist ein anderes Arbeiten als mit Profi-Sängern?

Franz Hawlata: Es ist im Bereich der geistlichen Musik eigentlich schöner. Denn gute Laien sind sehr viel mehr motiviert. Ich finde, es ist auch eine wichtige gesellschaftliche Arbeit, so etwas zu unterstützen. Das darf nicht aussterben.

Das ausführliche Interview mit Hawlata lesen Sie am Donnerstag auf der Kulturseite in Weilheimer Tagblatt & Penzberger Merkur.

Das Konzert von „Musik im Pfaffenwinkel“ beginnt am Sonntag, 30. Juni, um 19 Uhr in der Wieskirche. Neben „Ein deutsches Requiem“ von Brahms erklingt der „Nachtgesang für großes Orchester“ von Wilfried Hiller (geb. 1941). Unter der Leitung von Christian Fröhlich singen und spielen der Gemischte Chor im Pfaffenwinkel, die Chorgemeinschaft St. Cäcilia Germering und Mitglieder des Bayerischen Staatsorchesters. Sopran-Solistin ist Bettine Kampp. Karten: Medienhaus Weilheim (Münchener Straße 1, Tel. 0881/18967) oder unter Telefon 08861/93580. Info: www.musikimpfaffenwinkel.de.

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