Der „Mecki“ aus der „Hörzu“ zählt zu den bekanntesten Figuren von Hans Held. foto: fkn

Der Mann, der "Mecki" erfand

Wessobrunn - Einmal im Jahr wird Haid zum Mekka der Raketenmodellflieger. Am Wochenende fliegen auch Sektkorken in die Luft. Es gibt gleich drei Gründe zum Feiern.

40 Jahre Raketenmodellflug in Haid, 80 Jahre Held-Raketenmotoren und die Vorstellung der Biographie von Hans Held stehen beim Fliege am Samstag, 19. September, im Mittelpunkt. Hans Held, der 1995 im Alter von 81 Jahren verstarb, war ein Tausendsassa. Seine Witwe Erika, die alljährlich die Flieger in den Rosenhof einlädt, hat seitdem Material über ihn gesammelt, das nun in seiner Biographie „Hans Held – Haid, Lebensmosaik eines Genies“ verarbeitet wurde.

Durch sein Leben zieht sich wie ein roter Faden die Fliegerei und die Faszination von Raketen. Noch im hohen Alter beschäftigte er sich mit Raketentechnik, sein Motor „Held 1000“ wird heute noch gebaut. Dabei war Held kein Konstrukteur: er war Grafiker. Bei manchen seiner Figuren werden bei vielen Menschen über 30 Jahren Erinnerungen wach. Da sind zum Beispiel der Igel „Mecki“, bekannt aus der „Hörzu“, das Maskottchen der Jugendzeitschrift „Bravo“, der „Otto“.

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