Erst der Rundgang, dann die Gespräche: Am Aquarium ließ CSU-Generalsekrtär Alexander Dobrindt sich die Fische erklären, im Hintergrund links Nuria Weberpals. Foto: gro

Im Müze wird es schon wieder zu eng

Weilheim - Die steigende Nachfrage nach Mittagsbetreuung macht dem Weilheimer Mütter- und Familienzentrum (Müze) zu schaffen: Es braucht zusätzliche Räume.

Seit über zehn Jahren, so Nuria Weberpals, pädagogische Leiterin des Müze, besteht das Angebot nun. Genutzt wird es hauptsächlich von Kindern der Weilheimer Hardtschule; sie werden nach dem Unterricht mit dem Bus ins Müze gebracht, wo sie ein warmes Mittagessen bekommen und bis 15.30 Uhr betreut werden, wobei ihnen auch Hilfestellung bei den Hausaufgaben zuteil wird.

Im Gegensatz zu Horten, in denen die Kinder die ganze Woche über betreut werden, können Eltern den Aufenthalt ihrer Kinder im Müze auch für einzelne Tage buchen – nach Weberpals’ Ansicht mit ein Grund für die Beliebtheit des Angebots.

Finanziert wird es durch Mittel der Regierung von Oberbayern, der Stadt Weilheim und Beiträge der Eltern. Letztere zahlen laut Petra Pohlschröder, am Müze für Verwaltung und Organisation zuständig, 62 Euro, wenn ihre Kinder an fünf Tagen in der Woche über die Mittagszeit betreut werden; bei seltenerer Anwesenheit reduziert sich der Betrag nach einem internen Abrechnungsschlüssel. Über die Höhe der staatlichen Zuschüsse und die der Stadt will Pohlschröder noch keine Angaben machen; dafür müssten erst die Anträge gestellt werden, und das könne erst Ende September geschehen, wenn der tatsächliche Bedarf feststehe.

Die Finanzierung des Müze war auch Thema beim Besuch des Peißenberger Bundestagsabgeordneten und CSU-Generalsekretärs Alexander Dobrindt. Er wird binnen der nächsten drei Monate ein Gespräch mit Arbeitgebern organisieren, die als potenzielle Sponsoren des Müze in Frage kommen könnten.

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