Felicitas Betzwill keinen Sendemast am Prälatenweg. gro/archiv

"Nein" zu Sendemast am Prälatenweg

Polling - Der Gemeinderat Polling hat einen Bauantrag abgelehnt, in dem es um die Errichtung eines 40 Meter hohen Antennenmasts am Prälatenweg geht.

Auch wenn sie den Bau mit ihrer Entscheidung nicht verhindern können, sprachen sich die Pollinger Gemeinderäte im Juli gegen den Bauantrag für den Mast am Prälatenweg zwischen Weilheim und Polling aus. Mit Hilfe des Gittermasts möchte die „Deutsche Funkturm GmbH“, die zur „Deutschen Telekom Gruppe“ gehört, die Mobilfunkversorgung auf der Bundesstraße 2 und der Staatsstraße Weilheim-Peißenberg genauso verbessern wie in Weilheims Süden und Pollings Norden. Das erklärte Felicitas Betz, Bürgermeisterin von Polling. Geplant ist der Mast am Prälatenweg auf Höhe der neuen Abbiegespur an der Staatsstraße.

Der Pollinger Gemeinderat halte den Gittermast, der so weit wie ein etwa zwölfstöckiges Hochhaus in den Himmel ragen soll, für eine „Landschaftsverschandelung“, so Betz. Er habe den Bauantrag einstimmig abgelehnt, obwohl sich dieser aus baurechtlichen Gründen eigentlich gar nicht ablehnen lasse. Die Strahlung, die von der Anlage ausgehen würde, stand laut Betz bei der Entscheidung nicht im Vordergrund.

Wie es mit dem Bauvorhaben weitergeht, hängt jetzt von der Entscheidung des Landratsamtes Weilheim-Schongau ab. Denn dieses muss sich nun mit dem Bauantrag für den Mast beschäftigen.

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