Kunterbunt: Das Cover zu „12 songs in one day“.

Die neue CD der Bananafishbones: Eine Band, ein Tag, ein Ereignis

Landkreis - Endlich eine neue CD der Bananafishbones, fünf Jahre nach ihrem letzten Studioalbum „When you pass by“. Doch von einem „richtigen Studioalbum“ will das Trio gar nicht sprechen.

Der Name „12 songs in one day“ ist Programm für das am Freitag offiziell erscheinende Werk: An einem einzigen Tag (dem 15. November 2011) hat die Tölzer Vorzeigeband die CD im „Bergbeatstudio“ von Schlagzeuger Florian Rein eingespielt - live, unplugged und ohne Nachbearbeitung. „Es ist ein Album mit Ecken und Kanten“, sagt Rein. Und genau deshalb ist es großartig.

Ein Schnellschuss ist das Album keineswegs: Die meisten Songs haben die Fishbones in den vergangenen Jahren bereits bei ihren Unplugged-Konzerten vorgestellt, sie bis dato aber nicht auf einem Tonträger verewigt. Was live gut ankam, funktioniert auch auf CD - tanzbar wie die treibende Indie-Pop-Nummer „Joe Scene“ oder minimalistisch düster wie „Rosaly“; mal halb süßliche, halb wilde Schwärmerei („I love country music“), mal tiefgründige Piano-Ballade („Jackpot“, mit Gitarrist Peter Horn am Klavier). Sieben Minuten wird der abgefahrene Partykracher „Weedybong“ zelebriert. Und als Rausschmeißer gibt’s einen fröhlich-frischen Ohrwurm: „Magic“.

Ein (guter) Tag hat dem Trio um Sänger Sebastian Horn genügt, um sich wieder auf Jahre ins Pop-Gedächtnis zu bringen.

Magnus Reitinger

Das Album „12 songs in one day“ erscheint bei Südpolrecords. Info im Internet: www.bananafishbones.de. Live zu erleben ist die Band am Freitag, 27. Januar, beim Stroblwirt in Oberhausen. Das Unplugged-Konzert beginnt um 20 Uhr, Reservierung unter 08802/222.

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