Verjüngt präsentiert sich die neue CSU-Kreisvorstandschaft (von links): Tanja Dobrindt, Hubert Pfeiffer, Harald Kühn (Bezirksrat und Landrat von Garmisch Partenkirchen), Guntram Vogelsgesang, Martin Pape, Alexander Dobrindt, Thomas Dopfer, Klaus Gast und Michaela Liebhardt. foto: Jungwirth

Noch ein Amt für Dobrindt

Böbing - CSU-Generalsekretär Alexander Dobrindt hat ein weiteres Amt übernommen. Am Samstag wurde er in Böbing mit 92,6 Prozent zum neuen Kreisvorsitzenden seiner Partei gewählt.

Seine Vorgängerin Renate Dodell wurde bei der Kreisdelegiertenversammlung zur Ehrenvorsitzenden ernannt. Sie erhielt nach ihrem letzten Rechenschaftsbericht minutenlang Beifall der 150 Delegierten. Dobrindt ging in seiner Vorstellungsrede noch einmal auf die Niederlagen der CSU im vergangenen Jahr auf Kreisebene ein. „Da ist das letzte Wort noch nicht gesprochen“, sagte er bezüglich der neuen Mehrheiten im Kreistag. Er wolle sich dafür einsetzen, dass die CSU dort wieder die absolute Mehrheit bekommt. Die Delegierten rief er zu Optimismus auf, „denn hängende Köpfe werden nicht gewählt“. Als Grund für seine Kandidatur gab der Markt- und Kreisrat, Bundestagsabgeordnete und Generalsekretär an, er wolle die „Bodenhaftung nicht verlieren“, er wolle keine „Raumschiff-Atmosphäre“ in der Politik.

Eine Kampfabstimung gab es bei der Wahl von einem der vier Stellvertreter Dobindts: Der Steingadener Hubert Pfeiffer setzte sich gegen den Peitinger Peter Ostenrieder durch.

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