Stimmungsvoll: das Weihnachtskonzert der „Oberhauser Musikanten“ mit ihrem Dirigenten Robert Fesenmayr. foto: ruder

Blasmusik, Polka und James Last

Oberhausen - Viel Beifall gab es beim Jahreskonzert für die „Oberhauser Musikanten“

Wenn die „Oberhauser Musikanten“ zum Jahreskonzert einladen, ist im Gasthaus „Stroblwirt“ der Saal voll besetzt, so auch am Sonntagabend. Da begeisterten die Musiker mit einem anspruchsvollen Repertoire unterm weiß-blauen Himmel, der die Decke der Bühne ziert.

Einzige Frau in der traditionsgemäß nur von männlichen Musikanten besetzten Kapelle war Verena Bade. Sie spielte nicht nur mit zarter Hand die Querflöte, sie ist auch Dirigentin der Eberfinger Kapelle. Anspruchsvoll und schwierig war der erste Teil, da brillierten die „Oberhauser Musikanten“ mit konzertanter Blasmusik. Mit ihrem Dirigenten Robert Fesenmayr bildeten die Musiker eine homogene Einheit, die sich ob ihres Könnens an so schwierige Stücke wie den „Festlichen Einzug“, der den Anfang des musikalischen Abends machte, wagen konnte. Zu hören waren auch Stücke von Mozart, Carl Wittrock und Thomas Greiner, einem Komponisten aus der Nähe von Habach.

Zu Ehren James Lasts, der heuer verstarb, wählte Fesenmayr bekannte „Golden Hits“ aus, die dem Publikum besonders gefielen und in die Beine gingen,so wie auch das Saxophon-Solo bei „Cant’t help falling in Love“, interpretiert von Johann Schaller.

Mit einem Leckerbissen warteten die Oberhausener zu Beginn des zweiten Teils auf. Nach der „Alfons Polka“, einem Solo für zwei Alphörner, gab es bewundernde Blicke und jede Menge Beifall für die Solisten. Leicht und locker ging es mit Polkas, Walzer und Märschen im gut zweistündigen Programm weiter. Und wenn zum Schluss noch zwei Zugaben erklatscht wurden, freute das den Dirigenten und die Musiker, die das Publikum mit dem Weihnachtslied „O Tannenbaum“ in den vierten Advent verabschiedeten.

Mit launigen Worten, netten Geschichten, Gedichten und jeder Menge Wissenswertem über Komponisten und Stücke führte Beppo Bierling durch den vielseitigen, unterhaltsamen Abend.

Inge Beutler

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