Ein heißer Tipp für Jugendliche: Mitglied bei der Jugendfeuerwehr werden. Über deren Aktivitäten informierten die Wehren von Pähl und Fischen auf dem    „Marktplatz     der Vereine“. Im Bild zeigt die Feuerwehr, was passiert, wenn Wasser in brennendes Fett gegossen wird. foto: preller

Feuersbrunst und Blasmusik

Pähl - Es gab ein riesiges Feuer und jede Menge Informationen beim ersten Marktplatz der Pähler Vereine.

Franz Wild fasste am Sonntag zusammen, was ihm und dem Gartenbauverein der „Marktplatz der Vereine“ gebracht hat: „Man kann mal wieder in Ruhe miteinander ratschen“, so Neue Mitglieder habe der Verein nicht bekommen. Das habe er aber auch nicht erwartet, da die meisten Gartenbesitzer schon Mitglied im Verein seien. Trotzdem habe er die Gelegenheit genutzt, die Arbeit des Vereins zu präsentieren und Kontakte zu pflegen. Den Freien Wählern, die den Markt organisiert hatten, bescheinigte er, eine „sehr gute Idee“ gehabt zu haben.

Auch Giovanna Wild vom VdK hat für den 113 Mitglieder zählenden Ortsverein keine neuen Mitglieder gewonnen. Nur drei Nichtmitglieder seien an den Stand gekommen. Wild hat die Gelegenheit für Gespräche genutzt - und Vereinspost ausgeteilt.

Laut Gerhard Müller, dem Vorsitzenden der Freien Wähler, der im Gemeinderat als Referent für das Vereinswesen zuständig ist, wollte der politische Verein mit dem „Markt der Vereine“ und ihrem Stand keinen Wahlkampf machen - deshalb hätten sie auch der CSU einen Platz angeboten. Ziel sei es, die Vereine bei der Nachwuchswerbung und der Suche nach neuen Funktionsträgern zu unterstützen.

Ein „Marktplatz der Vereine“ hat nach Einschätzung von Müller zwei große Vorteile gegenüber einem Tag der offenen Tür, wie ihn manche Vereine anbieten. Ein solcher Tag mache viel Arbeit und spreche oft nur wenige Bürger an. Ein Markt hingegen ziehe viele Besucher - gekommen seien über 400 - an, zudem sei der Besuch an einem Stand viel unverbindlicher. st

Auch interessant

Kommentare