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Durchforstung statt Kahlschlag: Die Arbeiten in der Pähler Schlucht sorgten für Ärger. foto: Preller

Viel Aufregung um "Kahlschlag"

Pähl - Ein angeblicher „Kahlschlag“ in der Pähler Schlucht hat für Aufregung gesorgt. Wie sich herausstellte, war es viel Lärm um nicht sehr viel.

Der Wald wird nur duchforstet, Ziel ist der Umbau zum Laubwald und der Schutz der Wanderer in der Schlucht.

„Große Maschinen sind in der Pähler Schlucht unterwegs und fällen Bäume“, teilte ein Pähler Bürger, der nicht namentlich genannt werden will, der Redaktion mit. Er befürchte einen widerrechtlichen Kahlschlag im Naturschutzgebiet. Nach seiner Darstellung dürfen in einem Naturschutzgebiet keine Bäume gefällt werden. Er blieb nicht der einzige. Die Arbeiten sind jedoch laut dem Pressesprecher des Landratsamts, Hans Rehbehn, „grundsätzlich zulässig“, da in der Pähler Schlucht die ordnungsgemäße forstwirtschaftliche Bodennutzung nicht verboten sei. Für den Bau des für die Waldarbeiten nötigen Rückewegs mit einer Länge von 200 Metern und einer Breite von vier Metern sei „eine Befreiung nach der Naturschutzgebietsverordnung durch die Regierung von Oberbayern“ erteilt worden. Die Untere Naturschutzbehörde am Landratsamt habe dem Antrag grundsätzlich zugestimmt und zur Auflage gemacht, dass der Rückeweg wieder vollständig zurückgebaut wird.

„Über die Art und den Umfang der Arbeiten“ ist die Untere Naturschutzbehörde laut Rehbehn allerdings nicht im Detail unterrichtet, da die Regierung von Oberbayern die zuständige Behörde sei. Laut Matthias Hett von der Unteren Naturschutzbehörde ergibt sich „keine Notwendigkeit für ein separates Einvernehmen oder eine naturschutzrechtliche Befreiung durch die Untere Naturschutzbehörde, da die ordnungsgemäße forstwirtschaftliche Nutzung unter Beachtung der guten fachlichen Praxis grundsätzlich von den Verboten freigestellt ist.“

Verboten seien lediglich „Kahlschläge und Saumkahlhiebe im Landschaftsschutzgebiet.“ Laut zuständigem Förster Hannes Zwölfer handelt es sich bei den Arbeiten um eine „längst fällige Durchforstung“. Dabei würden nur etwa 30 bis 40 Prozent der Bäume entnommen. Markante, große Bäume würden grundsätzlich stehen bleiben. Wenn solche Bäume gefällt würden, so geschehe dies zum Schutz der Besucher der Schlucht, die den Wanderweg benutzen, den die Gemeinde Pähl wieder einrichten will. Dass große Maschinen eingesetzt werden liegt laut Zwölfer daran, dass Bäume mit einem Gewicht von zwei bis drei Tonnen bewegt werden müssen. st

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