Penzberger Krankenhaus-Zukunft: Kooperation statt Kampf

Penzberg - Kampf war gestern, jetzt folgt Kooperation. So sieht man unter Penzberger Stadträten und Krankenhaus-Mitarbeitern die neue Krankenhaus-Situation.

Mit Genugtuung sieht die Penzberger Seite, dass eine GmbH-Lösung wieder auf dem Tisch liegt und von einem Gutachter untersucht wird. Positiv bewertet wird auch, dass die zweite Schiene enger gefasst ist. Bewerber für das Krankenhaus müssen Voraussetzungen erfüllen, die in einem Pflichtenheft festgelegt sind: langfristig eine Chirurgie und eine Innere Abteilung erhalten, eine Notfallaufnahme bieten, keine Mitarbeiter entlassen und sich an die Tarifverträge halten. Zumindest geprüft werden soll, ob eine Geburtshilfe erhalten werden kann.

Am Montag hatte sich, wie berichtet, der Krankenhaus-Arbeitskreis erstmals getroffen. Auf Penzberger Druck hin war er von Kreistag und Landrat installiert worden. Ein „durchaus gutes Ergebnis“ attestierte dieser ersten Runde Bürgermeister Hans Mummert. Zuversichtlich stimmt ihn auch, dass „auf die Schnelle“ eine Nachfolge für Dr. Lothar Bartusch gesucht wird, damit die Chirurgie weiterbetrieben werden kann. Ähnlich positiv äußerten sich auch Stadträte und Krankenhaus-Mitarbeiter, die dem Arbeitskreis angehören, über die erste Sitzung. Die nächste soll Anfang September sein.

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