Penzberger SPD kritisiert möglichen Krankenhaus-Verkauf scharf

Penzberg - Die Penzberger SPD macht gegen den möglichen Verkauf des Krankenhauses mobil. Sie forderte am Donnerstag alle Penzberger auf, sich öffentlich zu dem Szenario zu äußern.

„Ohne die Unterstützung der Penzberger Bürger wird ein Erhalt des Krankenhauses für die medizinische Grundversorgung nur mehr schwer erreichbar sein“, erklärte SPD-Chef Adrian Leinweber. Er kündigte an, in den nächsten Tagen Gespräche mit allen politischen Gruppierungen in Penzberg aufzunehmen. Außerdem fordert die SPD alle Verantwortlichen auf, unverzüglich mit der Stadt in einen offenen Dialog zu treten.

„Die uns bisher bekannt gewordenen Pläne lassen leider erkennen, dass die Krankenhaus GmbH Weilheim-Schongau diese Grundversorgung in Penzberg so schnell wie möglich durch den Verkauf des Penzberger Hauses an eine bekannte Fachklinik einstellen will“, heißt es wörtlich in dem Schreiben. Die SPD wirft der GmbH vor, sich auf Kosten der Bevölkerung und zu Gunsten des westlichen Landkreises zu sanieren. Außerdem werde versucht, durch eine schnelle, nicht mit der Stadt abgestimmte Entscheidung Fakten zu schaffen. „Eine solche Strategie ist mit der Penzberger SPD nicht machbar“, so Leinweber.

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