Politiker-Appell an Hoerbiger: Erst auf Kurzarbeit setzen

Penzberg - An sieben Politiker richtete sich der Hilferuf der Penzberger Hoerbiger-Beschäftigten. Der Appell der Politiker an das Unternehmen: Erst Instrumente wie die Kurzarbeit nutzen.

Mit einem offenen Brief hatten sich die Hoerbiger-Beschäftigten aus Penzberg an Kommunal-, Landes- und Bundespolitiker gewandt. Dem Penzberger Werk droht der Abbau von rund 50 der 150 Stellen. Die Beschäftigten befürchten, dass deshalb auch das ganze Werk gefährdet. Sie arbeiten bereits an einem eigenen Konzept, das die Arbeitsplätze sichern soll.

Sowohl Bürgermeister Hans Mummert als auch CSU-Generalsekretär Alexander Dobrindt und SPD-Bundestagsabgeordneter Klaus Barthel, an die der Brief gerichtet war, appellieren an das Unternehmen, die von der Politik zur Verfügung gestellten Instrumentarien auszunutzen, bevor an Entlassungen gedacht sind. Sie verweisen auf die Möglichkeiten der Kurzarbeit sowie des teilweisen Erlasses von Sozialbeiträgen, wenn sich die Arbeitnehmer in dieser Zeit weiterqualifizieren. Diese Punkte sind auch in dem geplanten Konzept der Beschäftigten und der IG Metall enthalten, das auch Unterstützung bei der Bundestagskandidaten Angelica Dullinger findet. Sie hatte den Brief ebenfalls erhalten. Als große Bürde für den Landkreis beschreibt FDP-Landespolitiker Klaus Breil die Situation der Automobilzulieferer im Landkreis (mehr in der Donnerstagsausgabe).

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