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Donald Trump.

Reisen in die USA

Wegen Trump wird kaum umgebucht

Der neue  US-Präsident ist zwar Thema bei den Kunden von Reisebüros, aber das Reiseverhalten wird durch seine Aktionen  selten beeinflusst.

Landkreis – „Es wird schon darüber gesprochen“, antwortet die Reisekauffrau Ilona Klotz vom „DER PART Reisbüro Simader“ in Weilheim auf die Frage, ob die jüngsten Entwicklungen in den USA bei den Kunden in ihrem Reisebüro ein Thema sind. Eine Familie, die zur Feier eines runden Geburtstages eines Familienmitgliedes eine große Reise in die Vereinigten Staaten von Amerika geplant habe, habe wegen des Wahlsieges von Donald Trump sogar alle Pläne geändert und sich ein anderes Reiseziel gesucht. „Sie sind definitiv davon abgekommen und stattdessen nach Kanada geflogen“, sagt Klotz.

Das Gebaren des neuen US-Präsidenten und die Proteste gegen ihn seien zwar Thema bei den Kundengesprächen im Reisebüro, die meisten, die in die Vereinigten Staaten reisen wollten, würden sich davon aber nicht abschrecken lassen. „Kürzlich war eine Familie da, die hat ganz normal gebucht“, sagt Klotz. Ihre Kollegen und sie haben den Eindruck, dass sich die Reisenden, die in die USA fliegen wollen trotz der jüngsten Ereignisse an ihren Plänen festhalten. „Wer dorthin will, lässt sich auch von Trump nicht abschrecken.“ Generell würden USA-Reisen „relativ häufig“ gebucht. Sie schätzt, dass rund 20 Prozent der Kunden, die eine Rundreise unternehmen wollen, sich für die Vereinigten Staaten entscheiden.

Dass das Land der unbegrenzten Möglichkeiten für Kunden ein beliebtes Reiseziel ist, bestätigt auch Andreas Mitterer, der als Reiseverkehrskaufmann im „DER Deutsches Reisebüro“ in Peißenberg arbeitet. Jede zehnte Fernreise, die er verkaufe führe in die USA. Bislang hätten weder der neue Präsident noch das von ihm erlassene Einreiseverbot für Menschen aus sieben überwiegend muslimischen Ländern eine Rolle bei der Wahl des Reiselandes gespielt. Mitterer werde aber künftig darüber aufklären, wenn er es für möglich halte, dass der Kunde davon betroffen sein könnte.

Auch bei der „Reiseagentur Penzberg“ hat es noch keine Umbuchungen oder Stornierungen von Reisen in die USA gegeben. Dort können sich die Reisefachleute aber vorstellen, dass das noch kommt. Schließlich sei der neue Präsident noch nicht lange im Amt. Wie sich dessen Politik auf das Reiseverhalten auswirke, müsse sich erst herausstellen.

Kathrin Hauser

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