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„Koan Stress unter die Leute bringen!“ heißt das Motto von „Rigoros“: (v.l.) Matthias Waldner, Leo Brennauer, Valentin Kirchbichler, der kürzlich ausgeschiedene Andreas Nöß (den zurzeit Posaunist Michael Wühr ersetzt) und Theresa Schauer. 

„Rigoros“

So jung klingt Bayern

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Landkreis - „Rigoros“ aus Peiting und Schongau macht seit 2015 einen ganz eigenen „Heimatsound“.  Soeben erschien das Debüt-Album.

Wie muss alpenländischer „Heimatsound“ klingen? Jedenfalls nicht so, wie es im Januar 2015 aus den Lautsprechern einer Skihütte am Hahnenkamm tönte – da waren sich die jungen Musiker aus Peiting und Schongau einig, die kurz nach diesem Ausflug eine eigene „Heimatsound“-Band gründeten. „Rigoros“ heißt die Formation, deren Mitglieder im Schnitt gerade mal 19 Lenze zählen – und die sich mit ihrem bayerischen Pop binnen eines Jahres schon reichlich Fans erspielt haben. Soeben ist das Debüt-Album „A Liter Ration“ erschienen.

„Nun saß wirklich keiner mehr im Kuhstall“, berichteten die Schongauer Nachrichten unter der Überschrift „Grandios Rigoros“ über das Geburtstagskonzert im April 2016 im kultigen „Kuhstall“ des Schwabbrucker „Schäferwirts“: „Man musste einfach mitsingen, mitklatschen, mitfeiern.“ Das Motto der Band scheint also nicht übertrieben: „Selbstgemachter Heimatsound, der an jedn rigoros zum Feiern bringt.“

Die Mitglieder von „Rigoros“ sind die Peitinger Valentin Kirchbichler (18, Abiturient, Bass/Gesang), Theresa Schauer (19, Gitarre/Gesang, zurzeit in Ausbildung zur Berufsmusikerin) und Leo Brennauer (21, Piano, beruflich in einem Musikhaus tätig) sowie die beiden Schongauer Matthias Waldner (20, Schlagzeug, Elektromaschinenbauer) und Michael Wühr (18, Posaune, Abiturient). Das nächste öffentliche Konzert (neben einigen Geburtstags- und Überraschungsauftritten) ist kommenden Freitag, 1. Juli, beim „Schongauer Schmankerlfest“. Informationen zur Band im Internet: www.rigoros-musik.de.

Wann gegründet – und warum?

„Rigoros“: Januar 2015. Es war ein kalter Wintertag. Wir waren am Hahnenkamm Skifahren und haben uns mittags auf ein Bier zusammengesetzt. Im Hintergrund lief die wertvoll-bayerische Après-Ski-Mugge, das konnten wir so nicht stehen lassen. Unsere Konsequenz: Wir wollen an „gscheidn, rigorosen“ Heimatsound!

Was ist die Mission von „Rigoros“?

„Rigoros“: Unser Motto: „Koan Stress unter die Leute bringen!“

Zwischen welche Bands oder Platten gehört „Rigoros“ im Plattenregal?

„Rigoros“: „LaBrassBanda“, „Django 3000“, „Dreiviertelblut“, „Losamol“, „Seiler & Speer“, „MundwerkCrew“, „Jamaram“, „Cat Empire“.

Wer hört „Rigoros“ bisher?

„Rigoros“: Jeder, der auf einem unserer Konzerte war, da unsere CD erst Mitte des Jahres erscheint... Uneingeschränkt alle Altersgruppen!

Wer sollte „Rigoros“ unbedingt mal hören?

„Rigoros“: Die Besucher des Oberammergauer „Heimatsound-Festivals“ und die Freunde der Natur. Jeder, der sich über „Whatsapp“ aufregt, der gern nach Marokko geht, der gern wüsste, wie wichtig Wollsockn sind, oder der einfach an schena Dog ham will!

(Übrigens: ’s wär saugriabig, wenn da Dettl mol vorbei kumma däd.)

Ein Song, mit dem man „Rigoros“ am besten kennenlernt?

„Rigoros“: „Koan Stress“.


Eine Textzeile, die viel über „Rigoros“ sagt?

„Rigoros“: "Liebe vergeht, abers Tagwerk besteht!“


Höhepunkt der bisherigen Karriere?

„Rigoros“: „Kuhstall“ in Schwabbruck – unser „Einjähriges“. Tegernsee – Seekonzert. Murnau – „Kunstnacht“.

Ein Werbespruch für „Rigoros“?

„Rigoros“: „Rigoros – bringt’s Publikum rigoros zum Abgehen und Feiern.“

Freunde?

„Rigoros“: Die Mädls von „FunkOff“ (einer Band).

Feinde?

„Rigoros“: Die Jungs von „FunkOff“.

Wo steht „Rigoros“ in zehn Jahren?

Sicher auf der Bühne.

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