Schulden mit Schlägen und Tritten eingetrieben

Peißenberg - Wie in einem Gangsterfilm versuchten drei Peißenberger, von einem 18-Jährigen in einem einsamen Wald mit Schlägen und Tritten angebliche Schulden einzutreiben.

Das Schöffengericht in Weilheim vernahm zehn Zeugen, wobei sich das Opfer als „schwierig“ herausstellte – es schmückte seine Leidensgeschichte noch mit weiteren Details aus, die so nicht stimmen konnten. So behauptete der Geschädigte, er sei mit einer laufenden Kettensäge von den Peißenbergern bedroht worden.

Wegen versuchter räuberischer Erpressung, gefährlicher Körperverletzung und Beleidigung verurteilte das Weilheimer Jugendschöffengericht einen 20-Jährigen nach dem Jugendstrafrecht zu zwei Jahren und sechs Monaten Haft sowie seinen Kumpel (17) zu einem Jahr und zwei Monaten Bewährungsstrafe. Der dritte im Bunde (18) kam als Mitläufer mit zwei Wochen Dauerarrest davon.

mm

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