Schwarzlaichmoor: 15 Hektar sind geschafft

Hohenpeißenberg - Gut ein Zehntel des Schwarzlaichmoors hat der Bund Naturschutz in Hohenpeißenberg schon renaturiert. Jetzt bekämpfen die Aktiven Pflanzen, die der Zwergbirke gefährlich werden.

Das Schwarzlaichmoor ist ein 127 Hektar großes Moorgebiet auf Hohenpeißenberger und Peitinger Flur. Für den Torfabbau wurden Entwässerungsgräben angelegt. Die Folge war, dass der Torf Kontakte mit der Luft bekommen hat und dadurch abgebaut wird. Dabei wird das für den Treibhauseffekt mitverantwortliche Kohlendioxid freigesetzt. In einem funktionierenden Moor hingegen wird organisches Material eingelagert, so dass etwa 1,5 Tonnen Kohlendioxid pro Jahr und Hektar gebunden werden. Der Ortsgruppe des Bund Naturschutz geht es laut ihrer Vorsitzenden Kornelia Schneider aber nicht nur um das Kohlendioxid, sondern auch um den Erhalt der Artenvielfalt. Das Moor bietet einen Lebensraum für zahlreiche Tiere und Pflanzen, die an anderen Standorten nicht existieren können. 23 Hektar Moor hat die Ortsgruppe erworben, 15 Hektar davon sind inzwischen wieder vernässt worden.

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