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"Seenschifffahrt" rüstet nach

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Ortstermin in Seeshaupt (von links): Lorenz Höß (Betriebsleiter Schifffahrt Tegernsee), Walter Stürzl, Ralph Schlemmert (Betriebsleiter Starnberger See), Michael Bernwieser, Robert Höck (Bauhof Seeshaupt) und Harald Lugmair (Betriebsleiter Ammersee) bei der gestrigen Besprechung.  foto: ike
Ortstermin in Seeshaupt (von links): Lorenz Höß (Betriebsleiter Schifffahrt Tegernsee), Walter Stürzl, Ralph Schlemmert (Betriebsleiter Starnberger See), Michael Bernwieser, Robert Höck (Bauhof Seeshaupt) und Harald Lugmair (Betriebsleiter Ammersee) bei der gestrigen Besprechung. foto: ike

Seeshaupt - Wegen des Hochwassers können am Starnberger See derzeit nur Starnberg und Tutzing angefahren werden jetzt wird nachgerüstet.

Mit provisorischen Rampen wird die „Bayerische Seenschifffahrt“ Stege ausrüsten, die wegen des hohen Wasserstandes am Starnberger See seit mehr als zwei Wochen nicht angefahren werden können. Bereits am Wochenende soll die erste Rampe am Dampfersteg in Seeshaupt in Betrieb gehen. Da sich nicht absehen lasse, wie lange der See Hochwasser führe, hat sich die Schifffahrt zum Handeln entschlossen, erklärte Schifffahrtschef Walter Stürzl gestern. Derzeit werden nur Starnberg und Tutzing angefahren- die Stege dort sind von Haus aus höher, so dass der Höhenunterschied zwischen Schiff und Steg nicht so groß und daher der Winkel der Zugangsbrücken zu den Schiffen nicht so steil ist wie beispielsweise in Berg.

Die Stege orientierten sich grundsätzlich am Uferniveau, um einen ebenerdigen Zugang zu ermöglichen. Ist das Ufer flach, ist es auch der Steg. Zudem sind in Starnberg und Tutzing Stegwarte im Einsatz. Aus Sicherheitsgründen werden die kleinen Stege derzeit nicht angefahren, auch wenn die Dampfer nach Fahrplan verkehren. Dank der Unterstützung der Gemeinde Seeshaupt und deren Bürgermeister Michael Bernwieser, könne man dort mit der Umrüstung des Stegs beginnen. Unterstützung ist auch nötig: Die Schifffahrt hat derzeit keine eigenen Werkstätten und Lager am See, da die Werft in Starnberg neu gebaut wird und die alten Bauten abgerissen sind. Ein Seeshaupter Schreiner baut daher eine vier Meter lange Rampe, die auf dem Steg festgeschraubt wird und diesen somit erhöht. Am Ende wird ein ausklappbarer Steg angebracht. Über Übergangsbrücken können Passagiere von dort in die Schiffe einsteigen.

Die Nachrüstung erfolgt bis zum Wochenende. Danach sollen kurzfristig auch andere Stege folgen, so Stürzl. Ammerland ist dann an der Reihe, danach soll Berg folgen. ike

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