Sozialarbeiter für Grundschüler

Peißenberg - Bekommen die zwei Peißenberger Grundschulen einen Jugendsozialarbeiter? Ein entsprechener Antrag wird in der nächsten Sitzung des Marktgemeinderats behandelt.

Für die beiden Peißenberger Rektoren Karl Heinz Ende (Josef-Zerhoch-Grundschule) und Hans Socher (Volksschule St. Johann) ist klar: Die Zeit ist überreif für Jugendsozialarbeit an ihren Einrichtungen. "Die Verhaltensauffälligkeiten der Schüler nehmen zu", klagt Socher. Sein Kollege Ende sieht Entwicklungen und Probleme wie bereits an der Hauptschule. Aus diesem Grund haben die zwei Schulleiter einen Antrag bei der Kommune eingereicht: An den Grundschulen soll möglichst schnell eine Halbtagsstelle für einen Jugendsozialarbeiter geschaffen werden. Das Anliegen liegt im nächsten Gemeinderat am 22. Januar auf dem Tisch. Stimmt das Gremium zu, wird das Thema bei den Haushaltsberatungen im Februar erneut behandelt. Denn die Gemeinde muss die Stelle als Sachaufwandsträger finanzieren. Und Zuschüsse, wie bei ähnlichen Projekten an Hauptschulen, gibt es dafür vom Freistaat keine, sagt Rathauschefin Manuela Vanni. Zum Vergleich: Die Stadt Penzberg plant für ihre Jugendsozialarbeit an zwei Grundschulen im Haushalt 2009 fast 29.000 Euro ein.

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