Spielhallen in Innenstadt abgelehnt

Weilheim - Klares „Nein“ zu neuen Spielsalons in der Weilheimer Innenstadt: Einstimmig lehnte der Bauausschuss des Stadtrates eine solche Nutzungsänderung für zwei Läden an der Pöltnerstraße ab.

„Wir haben Spielhallen im Paradeis und im Trifthof, der Bedarf in Weilheim ist gedeckt“, sagte Rupert Pentenrieder (BfW). Ähnliche Stimmen quer durch die Fraktionen: „Auch wenn das kein Ablehnungsgrund sein darf“, so Uta Orawetz (CSU): Mit den Schulen in unmittelbarer Nähe sei das Haus am Rande der Altstadt „der falsche Standort“ für Spielsalons. Der Antrag zur Nutzungsänderung, vorgelegt von der „Kling Automaten GmbH“, zielt auf zwei getrennte Spielsalons mit je 24 Geldspielgeräten – die aber von einer gemeinsamen Aufsichtskabine in der Mitte betreut werden sollten. Auch für die Toiletten wäre eine gemeinsame Nutzung vorgesehen, so Bauamts-Mitarbeiter Manfred Stork in seiner Vorstellung der Pläne. Baurechtlich seien die beiden Spielsalons deshalb als „eine Einheit" zu sehen, meinte Stork. Laut Plan wäre die eine Spielhalle 138, die andere 142 Quadratmeter groß. In Mischgebieten seien Spielsalons aber allenfalls bis zu einer Fläche von 100 Quadratmetern zulässig, so Stork. Schließlich untermauerte er seine Empfehlung zur Ablehnung mit dem Argument der Parkplätze: 19 zusätzliche Stellplätze wären laut Satzung der Stadt für die Spielhallen zu schaffen. Was real nicht möglich ist, für eine Ablösung aber zu viel wäre.

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