Ab in den Süden

Weilheim - Dort, wo Weilheims reichste Bürger wohnen, soll weiteres Bauland ausgewiesen werden auch für Normalsterbliche.

Die vier Hektar südlich der Zugspitzstraße sind das größte Areal, das im neuen Fächennutzungsplan als Wohnbaufläche aufgenommen werden sollen. Quer durch alle Fraktion wurde diesem Plan, gegen den eine Interessensgemeinschaft bereits mobil macht, zugestimmt. Vorstellen können sich die Stadträte in Weilheims bester Lage - der Quadratmeter schlug dort zuletzt mit 460 Euro zu Buche - nur Einfamilien- und Doppelhäuser. „Eine gewisse Weite sollte bleiben“, hatte CSU-Fraktionssprecher Klaus Gast gefordert.

Auch weil diese Bauplätze im Süden „sicher im „hochpreisigen Segment“ liegen, wie Peter Ertl (CSU) anmerkte, rangen sich die BfW dazu durch, einen Vorschlag von Stefan Zirngibl aufzugreifen und aus der 3,2 Hektar großen Flächenreserve an der Eichtweide rund einen Hektar Wohnbauland aus dem alten in den neuen Flächennutzungsplan zu übertragen. Die CSU hatte sich ursprünglich für die ganze Fläche stark gemacht.

Insgesamt will die Stadt zehn Hektar Wohnbauland und zehn Hektar für Gewerbeflächen bevorraten.

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