Auch eine Art Geschichtsforschung: (v.l.) Benjamin Riedl, Max Rößner und Quirin Funke studieren alte Schaltpläne. Hannes Schmidbauer vom Förderverein hilft bei der Suche. fotos (2): ph

Tüftelei auf dem Weg ins Weltall

Raisting - 1985 wurde die Antenne im Raistinger Radom abgeschaltet. Ein Förderverein möchte das Bauwerk zu einem Museum umfunktionieren. Doch es könnte vielleicht bald wieder in Betrieb gehen.

Immer wieder samstags sind zurzeit Studenten der TU München im Raistinger Radom zugange und werkeln an der dortigen 25-Meter-Cassegrain-Antenne herum. Der Grund dafür heißt „ESMO“ (European Student Moon Orbiter) und ist die erste europäische Mondmission von Studenten. Die Antenne in Raisting soll dabei Kontakt zum Satelliten halten und die Steuerungsbefehle übermitteln.

Ob die Mission wirklich stattfindet, ist noch nicht sicher. Auf alle Fälle soll das Projekt dazu dienen, Studenten aus verschiedenen Ländern interdisziplinäre Zusammenarbeit nahe zu bringen, so Ronald Sinda, der Vorsitzende des „Förderverein Industriedenkmal Radom Raisting e.V“.

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