Verbranntes Essen bringt Untermieter in Lebensgefahr

Weilheim - Dramatische Szenen haben sich in der Nacht auf vergangenen Samstag bei einem Brand in einem Haus an der Wichernstraße in Weilheim abgespielt.

Gegen 3.45 Uhr hatte eine 27-Jährige im Hausflur Brandgeruch bemerkt, der aus der unter ihr liegenden Wohnung kam. Nachdem sie den Notruf gewählt hatte, flüchtete die Frau mit ihrer dreijährigen Tochter auf den Balkon. Eine Streife der Weilheimer Inspektion war kurz darauf vor Ort. In der Erdgeschosswohnung stellten die Beamte starke Rauchentwicklung fest. Mit Feuerlöscher und Brecheisen betraten sie das Haus. Während ein Beamter die 27-Jährige und das Kind in Sicherheit brachte, machte sich der Andere auf die Suche nach Personen in der verrauchten Erdgeschosswohnung. Trotz mehrere Rufe meldete sich niemand. Schließlich fand der Polizist auf einem Bett einen stark röchelnden und offensichtlich stark alkoholisierten Mann vor – wie sich herausstellte handelte es sich um einen 23-jährigen Untermieter. Mit dem so genannten Rautek-Rettungsgriff zog der Beamte den Mann aus der Wohnung. Er kam mit einer mittelschweren Rauchvergiftung ins Krankenhaus.

Ursache für die starke Rauchentwicklung waren laut Polizei Essensreste, die auf dem Herd in Töpfen und Pfannen verbrannten.

Nachdem die Feuerwehr die Wohnung vom Rauch befreit hatte, machten die Beamten eine weitere Entdeckung. Sie stellten bei Mieter und Untermieter Marihuana im zweistelligen Grammbereich sicher.

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