Das Ausmaß des Feuers: Die ausgebrannte Scheune des ehemaligen Haindl-Fabrikguts in einer Luftaufnahme. bse-pictures

Vorsätzliche Brandstiftung scheidet aus

Schongau - Nach dem Großbrand im Haindl-Fabrikgut vor einer Woche glimmen immer noch Glutnester

Viel ist von dem landwirtschaftlichen Anwesen des ehemaligen Haindl-Fabrikguts in Schongau nach dem Großfeuer vor einer Woche nicht übrig geblieben. Deshalb tut sich die Kripo bei der Suche nach der Brandursache auch so schwer. „Vorsätzliche Brandstiftung können wir nach dem jetzigen Stand der Ermittlungen aber ausschließen“, teilte Stefan Sonntag vom Polizeipräsidium Oberbayern Süd in Rosenheim gestern auf Anfrage der Heimatzeitung mit. In Frage kommen könne ein technischer Defekt, aber auch Selbstentzündung eines überhitzten Heustocks sei möglich. Derzeit ist die Brandruine in der Schongauer Lechvorstadt immer noch abgeschirmt. Jeglicher Zugang ist verboten. Es herrscht große Einsturzgefahr. Deswegen ist auch der vorbeiführende Papiermacherweg auf Höhe des Brandobjekts total gesperrt. Auch ist die Schongauer Feuerwehr immer noch mit Löscharbeiten beschäftigt, weil immer wieder Glutnester zu glimmen anfangen.

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