„Das Kapital muss man mitnehmen“ sagt Landwirt Michael Doll aus Marnbach, dessen Mutterkühe und Kälber bereits seit Ostern im Freien stehen. foto: gronau

Weideprämie: "Ein gern genossener Mitnahmeeffekt"

Landkreis - Die Weideprämie stößt bei den Milchbauern im Landkreis Weilheim-Schongau auf große Resonanz: 777 Förderanträge liegen derzeit im Landwirtschaftsamt.

Damit will fast jeder zweite der 1412 Rinderbetriebe im Landkreis Geld vom Freistaat. Allerdings stehen die Bewilligungen noch aus. Für jede Großvieheinheit, die zwischen 15. Mai und 15. November mindestens drei Monate lang draußen auf der Weide steht, gibt es 30 Euro. Die Prämie richtet sich nach dem Alter des Rindes, für Jungvieh gibt es weniger Geld. Doch nicht alle Bauern machen mit. Vor allem große Höfe halten sich bei den Kühen zurück. "Der Trend geht dort zur Haltung im Laufstall", sagt der stellvertretende Leiter des Landwirtschaftsamts, Wolfgang Stützle.

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