Dr. Rudolf Bumm ist seit fast einem Chefarzt für Allgemein- und Viszeralchirurgie am Weilheimer Krankenhaus. Foto: Archiv

In Weilheim gelingt seltene Milz-OP

Weilheim - Am Krankenhaus Weilheim hat Prof. Dr. Rudolf Bumm, Chefarzt der Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie, eine seltene Teilentfernung der Milz durchgeführt.

Knapp zwei Monate nach der Operation kann der Patient den Erfolg bestätigen: „Mir geht es gut“, wie ihn Anja Wischer, die Pressereferentin der Krankenhaus GmbH in einer Pressemitteilung zitiert. Die Gefahr von Blutungen ist gebannt. Und: Der 44-Jährige kann nun darauf setzen, dass das Organ wieder zur vollen Größe heranwächst und seine wichtige Funktion in der Stärkung des Immunsystems zur Abwehr körperfremder Stoffe erfüllt.

Der Patient, ein Weilheimer, hatte sich wegen Bauchschmerzen von seinem Hausarzt untersuchen lassen. Die Ultraschalluntersuchung ließ unter anderem einen Tumor oder eine Metastase an der Milz vermuten. Nachdem sich im Krankenhaus der Befund bestätigte, war eine Operation angebracht. Da eine Schlüsselloch-OP medizinisch jedoch nicht möglch war, wurde eine offene Operation über einen rund zwölf Zentimeter langen Schnitt oberhalb des Nabels nötig.

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Bewährte Kräfte und junge Stimmen
Die Konzertreihe „Musik im Pfaffenwinkel“ setzt in diesem Jahr auf Klassiker. Zum Saisonstart gedenkt sie  des verstorbenen Schirmherrn  Roman Herzog.
Bewährte Kräfte und junge Stimmen
Kinderspielzeug war eine Waffe
Ein Familienvater musste sich jetzt vor Gericht verantworten. Er hatte für seine Kinder Nunchakus gebaut. Die unterliegen jedoch dem Waffengesetz.
Kinderspielzeug war eine Waffe
Wunsch nach einem „neuen G9“
Die Weilheimer Gymnasiumsleiterin Beate Sitek sieht ein G9 entspannt. Ihr Penzberger Kollege Bernhard Kerschner  befürchtet hingegen Raumprobleme.
Wunsch nach einem „neuen G9“
Schüler trifft es genauso wie Banker
 Wer gerade mit Grippe, einer starken Erkältung oder einem Magen-Darm-Infekt das Bett hüten muss, der hat im Landkreis viele Leidensgenossen. Eine Krankheitswelle sorgt …
Schüler trifft es genauso wie Banker

Kommentare