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Für die Modelleisenbahn gibt es kein Geld

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Das Schlimmste verhindert: Das THW im Einsatz an der Frühlingsstraße am Waitzackerbach in Weilheim. foto: gronau
Das Schlimmste verhindert: Das THW im Einsatz an der Frühlingsstraße am Waitzackerbach in Weilheim. foto: gronau

Weilheim - Bei den Gemeinden im Landkreis sind die ersten Anträge auf Soforthilfe nach dem Hochwasser eingegangen, nicht alle wurden positiv beschieden.

Zuständig für die Auszahlung sind die Städte und Gemeinden im Landkreis, die die Anträge ans Landratsamt weiterleiten und von dort auch ihr Geld zurückbekommen. Das Landratsamt wiederum erhält das Geld dann wieder vom Freistaat.

Bei der Stadt Weilheim sind bis zum gestrigen Mittag fünf Anträge eingegangen, dreimal wurde auch sofort und unbürokratisch Geld aufs Konto der Geschädigten überwiesen. Ein Antrag allerdings wurde abgelehnt, so Stadtkämmerer Christoph Scharf: Der Betroffene hatte geltend gemacht, dass seine Bohrmaschine und seine Modelleisenbahn im Keller zerstört worden seien. Beides zählt jedoch nicht zu der Sorte von Hausrat, die der Freistaat erstatten möchte. Hilfeberechtigt ist zum Beispiel derjenige, dessen Waschmaschine oder Trockner durch das Wasser beschädigt worden ist.

In Penzberg, der Stadt, die im Landkreis mit am stärksten vom Hochwasser betroffen war, ist bis zum gestrigen Mittag kein einziger Antrag gestellt worden, so die Stadtverwaltung auf Anfrage. Das dürfte eine Ursache darin haben, dass der Hochwasserschutz im Stadtteil Maxkron in den vergangenen Jahren deutlich verbessert wurde.

In der Verwaltungsgemeinschaft Huglfing (Huglfing, Eglfing, Eberfing und Oberhausen) hat bisher ein Unternehmer eine Anfrage gestellt. jt

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