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Die Penzberger Pfarrjugend war schon 2013 mit dabei. Damals wurde mit der Verschönerung des Jugendraums angefangen – die Kolpingjugend half mit.

Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ)

72-Stunden-Aktion: Jugendliche packen an, wo Hilfe gebraucht wird

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„Deutschlands größter Sozialaktion“ findet von Donnerstag bis Sonntag auch im Landkreis statt: Über 350 Aktive der katholischen Jugend helfen in Kindergärten, Altenheimen oder in der Natur.

Landkreis – Die Initiatoren sprechen stolz von „Deutschlands größter Sozialaktion“: Von Donnerstag bis Sonntag veranstaltet der Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) nach 2013 seine zweite 72-Stunden-Aktion – auch im Landkreis.

Insgesamt zählt Fabiola Miller, Jugendreferentin in an der katholischen Jugendstelle Weilheim, mehr als 600 Teilnehmer in 25 Gruppen aus den Dekanaten Weilheim-Schongau, Landsberg, Starnberg und Benediktbeuern. Aus dem Landkreis werden über 350 Aktive in zehn Gruppen, zwischen neun Jahren und Mitte 20, erwartet. Mit dabei sind viele ehrenamtliche Helfer und Vereine, die sich um Organisatorisches kümmern. „Miller: „Ohne die geht es gar nicht.“

Jeder Einzelne kann einen Beitrag leisten

Sie alle packen an, wo Hilfe gebraucht wird. Zum Beispiel in Kindergärten, Altenheimen, in der Natur oder für einen wohltätigen Zweck. Man wolle zeigen, „dass man die Welt besser machen kann“, so Miller. Jeder Einzelne könne seinen Beitrag leisten. Sie hebt die „tolle Bereitschaft“ der Jugend hervor.

Sie wie in Penzberg bei der Katholischen Jugend. „Sie wollten sofort mitmachen“, sagt Pfarrei-Jugendreferentin Britta Bachus. 20 Teilnehmer zwischen 16 und 25 Jahren zählt sie. Die Gruppe hatte schon vor sechs Jahren mitgemacht und den Jugendraum im Pfarrzentrum hergerichtet. Das Projekt wird heuer fortgesetzt, zudem wird ein Hochbeet für den Kindergarten St. Franziskus gebaut. Eltern helfen mit Material aus. „Wir kriegen ganz viele Spenden“, freut sich Bachus.

Das ist in Schongau geplant

Zuwendungen von Eltern und Firmen gibt es ebenfalls in Schongau. Dort kümmern sich die Ministranten von Mariä Himmelfahrt und Verklärung Christi um den heimischen Kindergarten. Circa 45 Teilnehmer hat Oberministrantin Johanna Geiger. „Wir hatten ganz viele Anmeldungen.“ Im Kindergarten werden zwei Hochbeete errichtet. „Nebenbei machen wir Betreuung.“ Im Heilig-Geist-Spital wird gleichfalls ein Hochbeet gebaut. Geiger will zudem Werbung machen: „Vielleicht gewinnen wir neue Ministranten dazu.“.

Auch in Peißenberg wird tatkräftig zugepackt. Minis und Jugend der Pfarrei St. Barbara richten den Begegnungsraum unter der Pfarrkirche her. „Der ist sehr in die Jahre gekommen“, sagt Tobias Schmitt, Pastoralassistent für Jugendarbeit. Im gleichen Aufwasch wird der Meditationsraum über der Sakristei renoviert. 15 Jugendliche und fünf Erwachsene hat Schmitt zusammengebracht. Der Begegnungsraum soll von allen Gruppen genutzt werden. Einweihung ist am Sonntag nach dem Gottesdienst. 

Auftakt

ist am Donnerstag, 23. Mai, um 16.30 Uhr im Pfarrheim Miteinander in Weilheim.

72-Stunden-Aktion: Diese Projekte gibt es im Landkreis Weilheim-Schongau

Katholische junge Gemeinde Weilheim: Überraschungsaufgabe.

Jugendgruppe Alpenverein Weilheim: Wasserlauf am Gmündner Hof anlegen.

Minis St. Pölten Weilheim: Thema „Ägypten/Kairo“ – kulinarisch bis kreativ. Verkauf nach den Gottesdiensten.

Minis/Jugend St. Barbara Peißenberg: richten Begegnungs- und Meditationsraum her.

Kolping-Jugend Peißenberg: bauen Anbau für ihr Outdoor-Material am Pfarrheim St. Johann.

Minis Schongau: bauen Hochbeete im Kindergarten Mariä Himmelfahrt und im Heilig-Geist-Spital.

Jugendtreff Altenstadt: Überraschungsaufgabe.

Pfadfinder Weilheim: beseitigen Müll im Au-Waldgebiet.

Klasse 7c Gymnasium Schongau: gestaltet Wände.

Katholische Jugend Penzberg: renoviert Jugendraum im Barbara-Haus und baut Hochbeet für Kindergarten St. Franziskus.

Aus dem Lechrain machen mit:

Jugendvertreter Pfarrei Reichling: restaurieren Meditationsplatz auf dem Lorenzberg.

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